Hamburg - Die unter anderem für Fischstäbchen bekannte Tiefkühl-Traditionsfirma Iglo wird weitergereicht. Der britische Finanzinvestor Permira teilte am Montag in London mit, den Tiefkühlkosthersteller für etwa 2,6 Milliarden Euro an die Investmentgesellschaft Nomad mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln zu verkaufen.
Nomad strebt nach der Übernahme einen Börsengang an, will sich in „Nomad Foods“ umbenennen und durch weitere Zukäufe ein Schwergewicht im internationalen Lebensmittelmarkt werden. Permira soll mit neun Prozent beteiligt werden.
Permira hatte Iglo 2006 vom Nahrungs- und Waschmittelkonzern Unilever übernommen. Die Iglo Group ist in zwölf Ländern Europas vertreten, in Italien mit der Marke Findus, in Großbritannien und Irland unter dem Label Birds Eye. 2014 machte die Gruppe mit 2800 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.
