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Erziehung Im „Filibuster“ fühlen sich die Kleinen wohl

Peter Kratzmann

Brettorf - Offen standen die Türen am Sonnabend im Kindergarten „Filibuster“ in Brettorf. Wie schon eine Woche zuvor in der Kindertagesstätte „Dötlinger Strolche“ in Dötlingen informierten die Mitarbeiter und die Leiterin der gemeindeeigenen Kindergarteneinrichtungen, Gudrun Löhlein, an diesem Tag über die pädagogische Arbeit in der Brettorfer Einrichtung. Auch wurde dabei ein Überblick gegeben, wie sich die Kinderbetreuung in den vergangenen 25 Jahren stetig gewandelt hat.

36 Kinder in 2 Gruppen

Während bereits im September 1988 ein Spielkreis an drei Tagen in der Woche im Obergeschoss der Grundschule Dötlingen für die Anfänge der Kindergartenarbeit von Gemeindeseite aus sorgte, wurde 1993 der Kindergarten in Brettorf gebaut. Am 3. November eroberten die ersten 50 Kinder die Einrichtung.

Wie Grudrun Löhlein weiter schilderte, habe es von 1997 bis 2008 in Brettorf eine Schnuppergruppe am Nachmittag wöchentlich für je zweimal drei Stunden gegeben. Seit 1994 steht die integrative Arbeit im Kindergartenbereich Brettorf im Mittelpunkt. Heute sind 36 Kinder in zwei Gruppen in der Einrichtung. Platz ist für bis zu acht Kinder mit besonderer Fachbetreuung. Sechs Mitarbeiterinnen plus Leitung sind in Brettorf tätig.

Viele Eltern nutzten am Sonnabend die Offene Tür, um sich schon einmal mit ihren Kinder umzuschauen und zu informieren. So wie Carsten und Claudia Haslop mit ihrem 17 Monate alten Röttger, der schnell die Lese- und Kuschelecke im Kindergarten für sich entdeckte.

„An dem heutigen Tag informieren wir auch darüber, wie sich die Arbeit in den Kindergärten über die Jahre verändert hat“, so Grudrun Löhlein. War es früher so, dass sich die Kinder aus einem Angebot das passende aussuchen konnten, sieht es heute ganz anders aus.


„Wir geben den Kindern Angebote vor und achten darauf, dass sie auch alle durchlaufen. Kinder brauchen klare Strukturen und Grenzen“, so die Kiga-Leiterin. Oftmals würden die in den Familien fehlen. Daneben werde von den Eltern auch ein gewisser Anspruch an die Fortentwicklung der Kinder an die Mitarbeiter getragen.

Wichtige Elternarbeit

Um all dieses in Einklang zu bringen und zu informieren, sorgen die Erzieherinnen immer wieder für entsprechende Fachvorträge. Vorträge, die viel Geld kosten.

„Wir müssen dabei leider auf die verfügbaren Mittel achten, aber verzichten möchten und können wir nicht auf diese Art der Elterninformation“, meinte Gudrun Löhlein.

Am Abend bildete der Laternenlauf in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Brettorfer Vereine einen willkommenen Ausklang.

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