Neerstedt - Belana, was für ein wunderschöner Name. Belana ist am 8. März ins Leben der Journalisten gepurzelt – im wahren Wortsinn. Zweineinhalb Tonnen dieser festkochenden Kartoffelsorte haben sich aus riesigen Säcken („Bigpack“ sagt der Fachmann) in den hochmodernen Kartoffelkeller der Journalisten ergossen. Na ja, ein Keller ist das nicht, mehr eine Lagerhalle. Und die Journalisten hätten diesen Platz in ihren Redaktionen schon gar nicht frei. Dafür gibt es ja Partner. Aber der Reihe nach:
Um das Duell der Felder stemmen zu können, haben wir uns Partner gesucht. Die Firma „Europlant“ schenkt beiden Teams das Saatgut, eben die Sorte Belana. Gut 40.000 Kartoffeln pro Team müssen demnächst in den Acker gesetzt werden. Mit Heiko Stolle, vom Hofladen Stolle, haben sich die Journalisten einen Experten ins Boot geholt, der die NWZ-Hobbybauern berät – und bei der Logistik hilft. Carsten Schröder greift den Reportern ebenfalls unter die Arme. Der Landmaschinenexperte stellt den Traktor und den Pflug zur Verfügung. Eine Probefahrt im hochmodernen Fendt 936 mit GPS-gestützter Feldbeackerung gab es schon.
Gegrubbert, also aufgelockert wurde das Feld bereits. Jedes Team muss einen Hektar bewirtschaften.
Die Junglandwirte um Dietz Wiechers zeigten den Journalisten bereits, wo der Spaten hängt. Derweil die Reporter „nur“ grubberten, brachten die Junglandwirte bereits Gülle auf ihrer Seite des Feldes ein. Auch bezüglich der Bodenanalyse haben die Landwirte bereits ihre Hausaufgaben gemacht. Sie entnahmen längst Bodenproben. Die Reporter, zwischenzeitlich in Panik, weil die Landwirte drei Schritte voraus waren, legten aber nach. Die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) hat inzwischen eine Bodenprobe der NWZ analysiert. Das ist deshalb wichtig, damit die Journalisten wissen, welche Nährstoffe dem Boden eventuell fehlen. Dank Kartoffelexperte Stolle lassen die Journalisten zudem ihre 40.000 Kartoffeln vorkeimen, damit sich das Saatgut gleich pudelwohl im Acker fühlt. Die Landwirte wollen ohne Vorkeimen säen. Apropos säen.
Nachdem am kommenden Samstag das Feld gepflügt worden ist, steht voraussichtlich in der ersten Osterferienwoche (10. bis 13. April) bei den Journalisten das Pflanzen auf dem Programm – per Hand. Die Landwirte sind da moderner unterwegs. Sie haben sich eine Kartoffellegemaschine organisiert.
