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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Planung für Küstenautobahn A20 fertig

19.02.2018

Im Nordwesten /Hannover Kurz vorm Ziel: Das niedersächsische Verkehrsministerium rechnet mit dem Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt der Küstenautobahn A 20 in diesen Wochen – spätestens „im ersten Halbjahr 2018“, bestätigte Ressortchef Bernd Althusmann (CDU) der NWZ. Der Bau des ersten Teilstücks von Westerstede nach Jaderberg „könnte bei einer schnellen Rechtskräftigkeit des Planfeststellungsbeschlusses in diesem Jahr beginnen“. Sollten Klagen eingereicht werden, seien Verzögerungen jedoch nicht ausgeschlossen, räumt Althusmann ein.

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Das Absacken der bereits bestehenden Strecke in Mecklenburg-Vorpommern werde sich dagegen nicht auf die in Niedersachsen geplante Trasse von Westerstede bis zur Elbe auswirken, versichert das Ministerium. Genau das befürchten die Grünen. „Auch Niedersachsen droht eine versunkene Autobahn“, glaubt der Grünen-Verkehrsexperte Detlev Schulz-Hendel.

Drei Abschnitte in Planfeststellung

Der Bund hatte 2017 die Planungsverfahren von Fernstraßen mit Gemeinwohlinteresse beschleunigt. Das betraf auch die Küstenautobahn A 20. Die ersten beiden Bauabschnitte von Westerstede bis Schwei (35,4 Kilometer) und Bremervörde-Elm (12,4 Kilometer) sind in der Planfeststellung.

„Das für die A 20 gewählte Bauverfahren in den abgesackten Bereichen in Mecklenburg-Vorpommern unterscheidet sich grundlegend von dem Verfahren, das für die Küstenautobahn in Niedersachsen vorgesehen ist“, betont Althusmann. In besonders weichen Bereichen mit moorigem Untergrund und wenig tragfähigem Boden wird ein „Vorbelastungsverfahren“ gewählt. Dabei wird über ein Jahr hinweg ein Vorbelastungsdamm aufgeschüttet. „Das Verfahren ist zeitintensiver, aber es hat sich vielfach bewährt“, erklärt Althusmann. Deshalb sei es auch nicht notwendig, „die Moorgebiete erneut zu untersuchen“.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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