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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Land stärkt seine Häfen

07.02.2018

Im Nordwesten Spitzenposition, aber noch voller Ehrgeiz: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) will massiv in die niedersächsische Hafenwirtschaft investieren: „Es liegt in unserem ureigenen Interesse, Niedersachsens Position als führendes Land im Bereich der maritimen Wirtschaft weiter auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen langfristig zu verbessern“, sagte Althusmann der NWZ.

Mit mehr als 40 000 Beschäftigten sei die maritime Wirtschaft eine der wichtigsten Branchen des Landes. „Hinzu kommt die besondere Rolle der niedersächsischen See-Häfen für die Exportnation Deutschland: Sie sind Dreh- und Angelpunkt für die zunehmenden internationalen Warenverkehre Deutschlands und der EU und gleichzeitig ein Garant für Wirtschaftswachstum in den Küstenregionen“, ergänzt Althusmann. Dabei profitiere Niedersachsen „von der großen Bandbreite seiner Häfen – vom Container-Umschlag in Wilhelmshaven, über den Auto-Umschlag in Emden bis hin zu Getreide- und Futtermittel-Umschlag in Brake“.

Dem Landtagsausschuss für Häfen und Maritime Wirtschaft legte das Wirtschaftsministerium am Dienstag gleich eine ganze Liste von Projekten für die nächsten Monate vor. Beim Ausbau der Wasserstraßen hat die Vertiefung der Außen-Ems Priorität, betonte Staatssekretär Berend Lindner. Gleiches gelte für die Fahrrinne der Weser. In Brake und Stade wird das Wlan-Netz ausgebaut.

Ein großer Teil der Millionen-Investitionen in Häfen geht an den größten Betreiber öffentlicher Seehäfen in Deutschland, Niedersachsen Ports (NPorts). Die vorgesehenen 40 Millionen Euro fließen unter anderem für neue Liegeplätze in Emden und Cuxhaven sowie in den Hafen-Ausbau auf Wangerooge und den Helgolandkai in Wilhelmshaven. Dort will der Wirtschaftsminister das Planfeststellungsverfahren für die zweite Ausbaustufe des Jade-Weser-Ports mit Hochdruck vorantreiben. Damit einher geht die Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven „noch in dieser Legislaturperiode“, verspricht Wirtschafts-Staatssekretär Lindner den Abgeordneten.

Den Pfad des Windenergie-Ausbaus auf See „geht das Land weiter“, so Lindner. Offen ist, in welchem Hafen ein Terminal für Flüssigerdgas gebaut wird. Althusmann sucht eine rasche Entscheidung für Niedersachsen.

Gunars Reichenbachs
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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