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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Vorfälle Auch Im Nordwesten: Gefährliche Anschläge auf Maishäcksler

04.09.2018

Im Nordwesten In vielen ländlichen Regionen Deutschlands häufen sich mysteriöse Anschläge auf Maishäcksler. Die Täter verstecken große Metallteile zwischen den Pflanzen, um die Erntemaschinen schwer zu beschädigen.

Auch der Nordwesten ist betroffen: So hat die Polizeiinspektion Diepholz seit dem Jahr 2010 aufgrund von mehr als 50 Sachbeschädigungen an Mais- und Feldhäckslern Ermittlungen geführt. Der Schwerpunkt der Taten befand sich im Raum Sulingen. Der verursachte Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 800.000 Euro.

NWZ-Kommentar zu Angriffen auf Maishäcksler: Lebensgefährlich

Im Zeitraum von 2016 bis 2018 sind im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg drei weitere Fälle dieser Art bekanntgeworden. So wurden etwa im September 2016 in Varel (Kreis Friesland) mehrere Drahtenden an Pflanzen in einem Maisfeld angebunden. Dadurch konnte das Feld nicht abgeerntet werden.

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„Das ist kein Spaß mehr“, findet Andrea van Eijden aus Ovelgönne (Kreis Wesermarsch), Vizepräsidentin des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU). Voriges Jahr sei im Ammerland ein Messer eines Häckselwerkes auf dem Sitz direkt neben dem Fahrer eingeschlagen. Die Klinge habe sich aufgrund eines im Feld versteckten Metallteils gelöst. „Das war lebensgefährlich“, erinnert sich van Eijden.

Über die Motive für die Taten kann van Eijden nur spekulieren: „Entweder richten sich die Anschläge gegen die heutige Landwirtschaft an sich, gegen die Lohnunternehmer mit ihren riesigen Maschinen oder gegen den zunehmenden Maisanbau.“ Die stellvertretende Verbandschefin appelliert an die Bürger, verdächtige Beobachtungen direkt der örtlichen Polizei zu melden.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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