IMMER/BüRSTEL - Es tut sich was in Immer und Bürstel. Noch in diesem Jahr will rund ein Dutzend Dorfbewohner die Umgestaltung des Spielplatzes in Immer angehen – und vielleicht gleich auch noch die des Platzes beim Speicher in Bürstel. Erste Anregungen für eine naturnahe und anregende Gestaltung hat (wie berichtet) am Mittwochabend Heinrich Benjes vom Projekt „Holunderschule“ gegeben. Konkreter werden sollen die Ideen auf einem Workshop, den das Freiwilligen-Forum „Mach mit“ gemeinsam mit der „Holunderschule“ noch im Oktober oder November ausrichten will.
Ein bisschen Eile tue auch Not, um in den Genuss der „Zuwendungen des Landes zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten und generationenübergreifender Projekte“ zu kommen, erklärte Christa Wachtendorf vom Freiwilligen-Forum. Die gäbe es für die Durchführung eines Workshops, in dem Ideen für eine Umgestaltung der Spielplätze entwickelt werden. Die könnten dann von der „Holunderschule“ planerisch und den Dorfbewohnern (wahlweise ebenfalls begleitet) an Aktionstagen praktisch umgesetzt werden. Ganz spontan hätten sich nach dem Benjes-Vortrag zwölf Personen gefunden, die an einem solchen Planungstreffen teilnehmen wollten, so Wachtendorf. Und ebenso spontan habe der Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer beschlossen, das Thema „sofort anzugehen“.
Dessen Vorsitzender Werner Wachtendorf kündigte zwar an, dass der Verein die Aktion gerne begleiten werde. „Die Arbeit wollen aber letztlich die jungen Eltern übernehmen.“ Der Orts- und Heimatverein werde aber den Kontakt zur Gemeinde halten, die Eigentümerin der Flächen sei, und in Zusammenarbeit mit „Mach mit“ die Ergebnisse des Workshops vorbringen. Über die wollte der Vorsitzende noch nicht spekulieren. Nur so viel: „Vielleicht ist jetzt ja auch eine Rutsche drin.“ Die sei bisher an den Kosten von rund 2000 Euro gescheitert.
Werner Wachtendorf zeigte sich indes äußerst angetan von Benjes’ Vortrag. Auch wenn der zu verändernde Spielplatz gegenüber der Gaststätte eher ein Leichtgewicht sei im Vergleich zu den Betonwüsten in Großstädten, die mit Hilfe der „Holunderschule“ bereits zu attraktiven Grünanlagen umgestaltet werden konnten.
Für Christa Wachtendorf hat ein solches Projekt gleich mehrere Vorteile: „Die Gemeinde profitiert (von nicht zu übernehmenden Investitionen), das Dorf profitiert (von einem attraktiven Spielplatz) und die Dorfbewohner können sich direkt einbringen.“
