Frankfurt/Main - Was passiert sonst noch rund ums Telefonieren und das Internet? Einige Antworten.

Wie entwickelt sich

der Mobilfunkmarkt

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Auch nach der milliardenschweren Übernahme von E-Plus durch Telefonica Deutschland (O2) führt die Telekom das Feld gemessen am Umsatz weiter an. Sie hat Experten zufolge im Schnitt die höchsten Preise, aber auch die beste Netzqualität, wie der jüngste Test der Fachzeitschrift „Connect“ zeigt. Telefonica kümmert sich um die Zusammenschaltung der beiden Netze, die Manager Markus Haas als ein „in Europa einmaliges technisches Großprojekt“ bezeichnet – das bindet Kräfte. Der Konzern will daher momentan lieber den wachsenden Datenhunger nutzen, um mehr Geld zu verdienen und den Marktanteil zu halten, als offensiv um neue Kunden zu werben.

Wie geht es mit den

Preisen weiter

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Der Wettbewerb wird nach Einschätzung der Monopolkommission durch die Fusion gebremst. Die Mobilfunkpreise fallen in Deutschland also weniger stark als in der Zeit vor dem Zusammenschluss von O2 und E-Plus, aber sie gehen weiter zurück: Im November um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Roaminggebühren fallen erst Mitte 2017 weg, werden aber 2016 bereits gesenkt. Wettbewerbsexperten wie Daniel Zimmer von der Monopolkommission warnen aber davor, dass die Netzbetreiber im Gegenzug die Inlandstarife erhöhen könnten. Netzbetreiber und Regulierer verweisen dagegen darauf, dass die in Deutschland starken Mobilfunkprovider wie Freenet, United Internet und Drillisch mit niedrigen Preisen den Kampf um die Kunden in Gang halten.

Wie steht Deutschland im

europäischen Vergleich da

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Gerade bei Preisen für Datenverbindungen ist noch Luft nach unten. Denn im europäischen Vergleich fallen die Datenpakete, die man hierzulande je Euro bekommt, mickrig aus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der finnischen Unternehmensberatung Rewheel. In Deutschland kann man demnach für 35 Euro neben einer Telefonie- und SMS-Flatrate gerade einmal zwei Gigabyte (GB) Daten pro Monat im schnellen Datenfunk LTE bekommen – in Frankreich sind es 50 GB.

Was können Nutzer im

mobilen Internet erwarten

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Kunden schauen zunehmend auf die Höhe des monatlichen Datenlimits, um vor Monatsende beim mobilen Surfen nicht auf Schneckentempo gebremst zu werden. Mehr als ein Drittel der O2-Neukunden buchte etwa zuletzt ein monatliches Datenvolumen über einem Gigabyte. Die Netzbetreiber dürften bei ihren Hausmarken die Tarife schrittweise weiter aufbessern. Allerdings werden weitere Upgrades wohl nicht sehr üppig ausfallen, denn die Netzanbieter verdienen gut damit, wenn Kunden ihr Volumen vorzeitig verbrauchen und Pakete nachbuchen.

Wie schnell geht der Ausbau schnellen Datenfunks

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In abgelegenen Landstrichen wird es mit deutlich schnelleren Internetverbindungen noch ein wenig dauern. Die erst im April für Milliardenbeträge versteigerten neuen Mobilfunkfrequenzen können erst 2017 genutzt werden.

Was passiert bei

Hausanschlüssen

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Zuletzt sorgte die Empfehlung der Bundesnetzagentur zur umstrittenen Vectoring-Technologie der Deutschen Telekom beim Ausbau des Breitbandnetzes für Ärger bei Verbraucherschützern und Konkurrenten. Die Bonner sollen das Recht bekommen, Teile des Netzes allein zu nutzen. Das könnte bedeuten, dass VDSL-Kunden anderer Anbieter zur Telekom wechseln müssen, weil nur ein Anbieter um einen Hauptverteilerkasten die schnellere Vectoring-Technik anbieten kann. Dafür – so argumentiert die Telekom – könnte es auch zügiger mit dem Ausbau der alten Kupferleitungen vorangehen. Schnellere Internetleitungen würden für viele möglich. Ob es so kommt, muss noch in einem Beratungsverfahren entschieden werden.