Hongkong - BDI-Präsident Ulrich Grillo hat eine Verschärfung des Außenwirtschaftsgesetzes zum Schutz vor chinesischen Übernahmen abgelehnt. Bestehendes Recht sei ein wirksames Instrument, sagte der Chef des Industrie-Bundesverbandes auf der Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft in Hongkong. „Unser Grundsatz ist und bleibt: Wir wollen nicht, dass Europa sich abschottet. Wir wollen, dass China sich öffnet“, so Grillo.
Chinesische Unternehmen seien an deutschem Know-how interessiert und wollten sich verstärkt mit Investitionen in Deutschland einbringen. „Das ist grundsätzlich zu begrüßen“, sagte Grillo. Durch das chinesische Engagement entstünden auch Wettbewerbsvorteile für deutsche Unternehmen bei der Erschließung globaler Märkte.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will heimische Schlüsseltechnologien besser vor Übernahmen schützen.
