Ramsloh/Berlin - Die Firma „Emission Partner“ aus Ramsloh hat den „Start Green Award 2015“ in der Kategorie „Junges Unternehmen“ bekommen. Diesen teilt sie sich mit dem Unternehmen „Sonnenbatterie“ aus Wildpoldsried (Bayern). Verliehen wird der Preis bundesweit für innovative Gründungskonzepte, Unternehmen und Gründungsförderer, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zum Klimaschutz und zum umweltverträglichen Wirtschaften leisten. Insgesamt hatten sich 182 Vorhaben um den Preis, dessen Initiator die Gründerinitiative „StartUp4Climate“ ist, beworben.
Miteinander vernetzen
Die grüne Gründerszene zu stärken war ein wichtiges Ziel des Wettbewerbs. Darum stand im Mittelpunkt, Start-ups, Gründungsförderer und Investoren miteinander zu vernetzen. So durfte diese Gemeinschaft ihre Favoriten auch selbst für das Finale bestimmen. Am Donnerstag nun kürte die Jury aus zwölf Finalisten die Gewinner in den Kategorien Gründungskonzept, Start-up, Junges Unternehmen und Gründerförderer. Geehrt wurden neben den beiden genannten, noch drei andere Projekte: Kategorie Gründungskonzept: „Sulfotools“, Kategorie Start-ups: „e3 Computing“, Kategorie Gründungsförderer: „Grünhof“.
Die Preise verlieh die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin. „Wir sind alle nach Berlin gefahren“, sagte Stefan Plaggenborg, einer der insgesamt vier Gesellschafter von „Emission Partner“ am Freitag im Gespräch mit der NWZ. Die anderen Gesellschafter sind Reinhold Kurre, Dr. Klaus-Dieter Zanter und Dirk Goemann. „Wir hatten fünf Minuten Zeit uns zu präsentieren“, sagte Plaggenborg über den Ablauf in Berlin. Danach seien dann noch Fragen gestellt worden.
„Emission Partner“ hat sich auf die Fertigstellung von Katalysatoren für Biogasanlagen spezialisiert. Ein technologisches Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens ist die patentierte schwefelresistente Katalysatortechnologie, so Zanter.
Riesige Freude
Die Freude über den Preis sei riesig, gerade auch, da es sich um einen bundesweiten Wettbewerb gehandelt hatte, sagte Plaggenborg. „Wir haben schon kräftig gefeiert.“
Ein wichtiges Kriterium für die Wahl der Gewinner sei nicht nur gewesen, welche ökologischen Vorteile ihr Produkt oder ihre Dienstleistung zu bieten hat, erläuterte Juryvorsitzender und Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit, Prof. Dr. Klaus Fichter. „Entscheidend für uns war auch, dass wir echte Innovationen auszeichnen, die für die grüne Gründercommunity in Deutschland Vorbildcharakter haben.“
Unterstützt wird der Preis durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die nationale Klimaschutzinitiative (NKI) als Fördermittelgeber für das Vorhaben „StartUp4Climate“. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.
