NWZ
.Zu der betroffenen Oldenburger „Subway“-GmbH gehören die Restaurants in den Schlosshöfen, im City-Center , an der Hauptstraße und der Nadorster Straße. Franchise-Nehmer der weltweit operierenden Imbisskette ist der Oldenburger Dirk Ulke, zu dessen Unternehmen ein weiterer Shop in Varel gehört. Ob sich alle retten lassen, ist laut Rüffert noch nicht sicher. Er sei aber zuversichtlich, dass die Mehrzahl der Filialen auch nach dem Auslaufen des Insolvenzgelds weiter betrieben werden könnten, „ob mit diesem oder einem anderen Franchisenehmer.“
Für die Insolvenz machte Rüffert nach erster Durchsicht der Zahlen auch die Folgen der EHEC-Epidemie verantwortlich. Die Umsätze der Filialen seien mit den Warnungen vor Tomaten, Salat und Gurken in erheblichem Maße zurückgegangen. Das Unternehmen sei aber bereits zuvor durch die Anlaufkosten der Filialen finanziell belastet gewesen, die nach Branchenangaben zwischen 80 000 und 140 000 Euro je Filiale liegen. „Das muss man erst mal wieder reinkriegen“, sagt Rüffert, „das ist nicht so einfach.“
