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Internationales Interesse an Gesundheitsstadt im Grünen

Norbert Wahn

FRAGE:

Herr Groß, Sie halten am Montag in Straßburg beim Europarat einen Vortrag vor internationalem Publikum über den ländlichen Raum. Wie kommen Sie zu der Ehre?

GROSS

: Es handelt sich dabei um die 5. Europäische Landschaftsbau-Tagung. Ich war vor ein paar Monaten in Düsseldorf zu einer Kommunalmesse eingeladen, um dort über die Teilnahme am Wettbewerb „Entente Florale“ zu berichten. Dabei hat Westerstede im vergangenen Jahr den europäischen Wettbewerb – die Goldmedaille – gewonnen. Der Wettbewerb hieß vormals „Unsere Stadt blüht auf“.

FRAGE:

Was sind das für Projekte?

GROSS

: Zum Beispiel die Kita, die wir in Verbindung mit der Wirtschaft gebaut haben, die Gesundheitsstadt im Grünen, unsere Technikschule. Aber auch die kleinen Dinge wie die Kinder-Bürgermeister, um die Jugend an die Politik heranzuführen, und Neubürgerbegrüßung stießen auf großes Interesse. 14 Tage später kam dann der Anruf, ob ich mein Referat nicht auch in Straßburg halten könnte.

FRAGE:

Sind Sie der einzige deutsche Referent?

GROSS

: Für den ländlichen Raum ja. Es kommt ansonsten noch ein Kollege aus Berlin, der aus der Großstadt berichtet. Alle anderen Kollegen, die Vorträge halten, stammen aus anderen europäischen Ländern.

FRAGE:

Wie bewerten Sie diese Einladung?

GROSS

: Für uns ist das eine umheimliche Ehre. Für mich ist das sensationell, dass wir als kleine Kommune eingeladen werden. Es geht mir dabei nicht nur um Westerstede, sondern auch um den Landkreis Ammerland und um unsere Region. Ich muss aber dazu sagen, dass das, was wir an Projekten machen, in einer größeren Stadt nicht umsetzbar wäre. In so einer Einheit wie Westerstede kennt man sich, begegnet sich regelmäßig und hat ein Gemeinschaftsgefühl.

FRAGE:

Wie steht es denn um das Projekt Gesundheitsstadt im Grünen?

GROSS

: Wir haben einen Arbeitskreis, der sich mit der Weiterentwicklung dieses Projektes befasst.

Klaus Groß

ist Bürgermeister der Stadt Westerstede (Kreis Ammerland) . Der 57-jährige FDP-Politiker führte das Amt von 2001 bis 2006 ehrenamtlich, seitdem ist er hauptamtlicher Bürgermeister in der Kreisstadt.  ?zeigt einen Beitrag unter

http://www.NWZonline.de/nwztv

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