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Zur Dötlinger Gewerbeschau äußert sich der Bürgermeister. Er ist der Schirmherr.
Von Ulrich Suttka
Frage:
Für die meisten Ihrer Amtskollegen sind Gewerbeschauen eine gängige Übung. Sie sind seit zehn Jahren in Dötlingen, seit fünf Jahren Bürgermeister und trotzdem ist es die erste Gewerbeschau vor Ort für Sie. Gespannt auf die heutige Premiere?
Pauka:
Absolut. Das ist doch eine tolle Sache und passt prima zu unseren eigenen Bestrebungen, den Wirtschaftsstandort Gemeinde Dötlingen attraktiv zu gestalten. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an unser neues Gewerbegebiet in Neerstedt, wo in Kürze die Vermarktung beginnt. Da können wir eine gute Werbung durch unsere heimischen Betriebe natürlich gut gebrauchen. Denn die sind ja nicht ohne Grund in Dötlingen ansässig und erfolgreich.
Frage:
Ist diese zweite Gewerbeschau in Brettorf, nach nunmehr 18 Jahren, überfällig?
Pauka:
Ob sie überfällig ist, vermag ich nicht zu sagen. Sagen wir es lieber so: Sie kommt zur rechten Zeit. Es tut sich etwas in der Gemeinde Dötlingen. Die Wirtschaft kommt auf Touren. Die Unternehmen fassen wieder Mut und investieren. Nicht nur bei uns. Dieser Impuls hat in den letzten Jahren gefehlt.
Frage:
Mehr als 75 Aussteller nehmen teil. Wie bewerten Sie diese Resonanz?
Pauka:
Überwältigend. Seit dem letzten Wochenende wissen wir ja schon, dass die Dötlinger, wenn sie von jemandem oder etwas überzeugt sind, das auch mit Spitzenergebnissen zum Ausdruck bringen. Hier ist es nicht anders. Alle möchten Hanna und Jürgen Hasselberg bei ihren Bemühungen unterstützen und honorieren das Engagement der beiden mit einer Teilnahme an der Gewerbeschau.
Frage:
Jürgen Hasselberg organisiert fast im Alleingang diese Schau. Ist das nicht etwas zu viel für einen allein?
Pauka:
Ich glaube nicht, dass das für Hasselbergs zuviel ist. Eher ist ihre Leistung anerkennenswert. Die beiden scheuen keine Arbeit. Das haben sie nie getan. Aus der Erfahrung mit der ersten Gewerbeschau vor 18 Jahren wissen wir, wie leistungsfähig die Eheleute sind. Daher hatte ich auch nie Bedenken, dass das nicht klappen könnte. Die Gemeindeverwaltung hat die Organisatoren im Übrigen unterstützt, wo es nur ging.
Frage:
Blick zur Gemeinde: Wie ist sie an diesem Wochenende in Brettorf vertreten?
Pauka:
Wir präsentieren uns gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg im Zelt. Dort werden wir unser neues Gewerbegebiet vorstellen und stehen den Besuchern natürlich auch sonst für Fragen aller Art zur Verfügung. Auch für den Tourismusstandort und Baugrundstücke soll geworben werden. Die Standbetreuung erfolgt übrigens gemeinsam durch Verwaltungsmitarbeiter und Vertreter der politischen Parteien. Alle sind aktiv für Dötlingen. Das finde ich gut.