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INTERVIEW THW-Helfer gern im Faschingseinsatz

Das THW Hude/Bookholzberg ist mit allen 42 Helfern beim Fasching im Einsatz. Ortsverbands-Vorsitzender Ingolf Czwink informiert über die Aktivitäten.

Von Karoline Schulz

Frage:

Herr Czwink, Sie sind beim Faschingsumzug mit allen Ihren Leuten im Einsatz. Was sind die Aufgaben des Technischen Hilfswerks beim Ganderkeseer Fasching?

czwink:

Zusammenfassend gesagt: Wir sorgen für Sicherheit. Als erstes holen wir die rund 85 Absperrgitter aus dem Lager und verteilen sie an allen Einfallstraßen im Ort. Gegen 11.30 Uhr gibt die Polizei uns dann das Signal, dass wir die Straßen zumachen können – dann dürfen nur noch Autos raus und niemand mehr rein. Das gleiche passiert abends in umgekehrter Reihenfolge: Wenn gegen 19 Uhr alles geräumt ist, gibt die Polizei die Straßen frei und wir packen die Gitter wieder ein.

Frage:

Und während des Umzugs haben Sie Zeit

zum Zugucken?

Czwink:

Teilweise. An jeder Einfallstraße stehen zwei Mann vom THW und sind dafür zuständig, die Abspergitter für Polizei und Rettungswagen zu öffnen. Außerdem betreuen wir die beiden Park-and-Ride-Parkplätze, d.h. teilen sie mit Flatterband ein, weisen die Autos ein und kassieren schon einmal den Eintritt, um die Kassenhäuschen im Zentrum zu entlasten.

Frage:

Der Dienst beim Fasching ist doch sicher beliebt bei Ihren Helfern, oder?

czwink:

Das stimmt. Der Faschingsdienst bedeutet für unsere Leute eine Abwechslung von der alltäglichen Arbeit. Besonderen Spaß macht es ihnen, in erster Reihe zu stehen. Fasching bedeutet zwar auch körperliche Arbeit, aber eben nicht nur. Gleiches gilt für den Freimarktsumzug, bei dem wir den Bremer THW-Ortsverband auch schon oft unterstützt haben.

Frage:

Es sind alle Ihrer 42 Einsatzkräfte beim Fasching eingebunden. Hochwasser darf es dann nicht geben...

Czwink:

Das wäre kein Problem. Natürlich würden wir niemanden aus dem Fasching abziehen, weil dann ja dort die Sicherheit nicht mehr gewährleistet wäre. In so einem Fall kämen die Kameraden aus Delmenhorst oder Wardenburg zum Einsatz.

helfer sind zumeist ehrenamtlich tätig

Rund 600 Helfer

werden beim Faschingsumzug auch in dieser Session hinter den Kulissen im Einsatz sein – ein guter Teil davon ehrenamtlich. Die beteiligten Organisationen und Firmen sind: Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Gemeinde, Baubetriebshof, DRK, THW, Funk-Hilfe Bookholzberg, GGV, Gerüst- und Gitterbauunternehmen, Toilettenvermietung, Straßenreinigung und Beschallung.

Die Kassendienste

und die Begleitung der Festwagen übernähmen größtenteils freiwillige Helfer aus den beteiligten Vereinen, so Fritz-Werner Bergmann. Seine Aufzählung schließt der

stellvertretende Umzugsleiter mit dem „wichtigsten unbezahlten Helfer“ ab: „Petrus!“

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