Nach der Eröffnung des Elterncafés des katholischen St. Bernhard-Kindergartens zeigt sich die Elternratsvorsitzende Gabriele Bley optimistisch.
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Frage:
Frau Bley, wie war die Resonanz am Eröffnungstag des Elterncafés
?
Bley:
Mein Eindruck ist, dass das Café gut angenommen wird. Etwa 20 Eltern waren bei unserem ersten Kennenlern-Treffen dabei und haben sich am Laternen-Basteln beteiligt. Viele Eltern, die heute arbeiten mussten, haben sich noch angemeldet.
Diese Aktion läuft jetzt bis Dienstag, aber wir haben viele weitere geplant.
Frage:
Wie kam es eigentlich zu der Einrichtung eines Elterncafés in der St. Bernhard-Gemeinde?
bley:
Die Initiative ging von den Eltern aus. Bisher gab es ja keine Räumlichkeiten, wo sie sich austauschen konnten. Das Elterncafé im Gemeindehaus der katholischen Kirche bietet nun die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee miteinander zu sprechen. Da die Gemeindekassen leer sind, muss eben viel in Eigeninitiative passieren.
Frage:
Was genau soll mit dem Elterncafé erreicht werden?
bley:
Zum einen soll natürlich der Kindergarten davon profitieren. Wir hoffen da auf eine tatkräftige Unterstützung durch die Eltern, zum Beispiel bei Flohmärkten oder der Gestaltung der Außenanlagen. Zum anderen wollen wir natürlich auch den Eltern bei ihren Anliegen helfen, etwa indem wir Alleinerziehende beraten oder spezielle Probleme eingehen. Das Café soll eine gute Kommunikation zwischen Einrichtung und Eltern erleichtern.
Frage:
Was denken Sie, wie hoch die Beteiligung der Väter sein wird?
bley:
Wir wissen, dass es Väter gibt, die zu Hause arbeiten und auch die Kinderbetreuung übernehmen. Allerdings wird das nicht die Mehrzahl sein. Wir wünschen uns aber, dass auch Väter kommen und keine Angst haben, weil sie in der Minderheit sind. Am Eröffnungstag waren leider keine da, sie sind aber immer herzlich willkommen.
Frage:
Wie wird der Betrieb des Cafés organisiert?
bley:
Den Raum stellt die katholische Kirche zur Verfügung, den Betrieb regeln die Eltern selbst. Wenn wir in Zukunft gemeinsam frühstücken, bringt einfach jeder etwas mit. Meine Erfahrung zeigt, dass das gut funktioniert.