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INTERVIEW „Unser Vorteil: die kurzen Wege“

Heute Versammlung

Die Generalversammlung der Raiffeisen-Warengenossenschaft Butjadingen-Seefeld beginnt heute um 20 Uhr im „Huus an’n Siel“ in Stollhamm. Dabei legt der Vorstand den 294 Genossen Geschäftsbericht und Jahresabschluss 2004 vor. Auch Wahlen stehen auf der Tagesordnung: Aus dem Vorstand scheidet Peter Beerepoot aus, aus dem Aufsichtsrat Gerriet Tahden, Frank Francksen und Günther Harbers. Thaden gehört dem Aufsichtsrat seit 1974 an und ist auch dessen Vorsitzender.

Die Genossenschaft hat sich in einem schwierigen Umfeld gut behauptet. Auch die Tankstelle ist profitabel.

von henning bielefeld

BUTJADINGEN/SEEFELD - Die Raiffeisen-Warengenossenschaft Butjadingen-Seefeld hält heute ihre Generalversammlung ab. Aus diesem Anlass sprach die NWZ gestern mit dem Vorstandsvorsitzenden Hans-Dirk Bremermann und dem Geschäftsführer Heiko Plump.

NWZ : Welche Bedeutung hat die Raiffeisen-Warengenossenschaft heute?

Bremermann: Eine sehr große. Wir haben das komplette Kraftfutter- und Düngemittel-Angebot. Wir sind kompetent in der Tierernährung und können unsere Kunden beraten – auch bei Kleintierfutter. Im Supermarkt müssen sie selbst entscheiden. Wir bieten guten Service, und das wollen wir nicht einschränken. Unser Vorteil sind die kurzen Wege.


Plump: Die Genossenschaft wird gut angenommen – auch, weil wir gute Mitarbeiter haben. Wir sind überall am Ort, und das pflegen wir auch. Dabei sind keineswegs nur Landwirte unsere Kunden.

NWZ : Reicht die Größe Ihrer Genossenschaft aus, um die Zukunft zu gewinnen?

Bremermann: Größe ist nicht alles. Auch die Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen ist eher klein und dennoch erfolgreich. Und was die Zukunft bringt, wissen wir alle nicht.

Plump: Das Jahresergebnis für 2004 – so viel darf ich schon jetzt verraten – zeigt, dass wir erfolgreich gearbeitet haben.

NWZ : Und wie sind die ersten neun Monate des Jahres 2005 gelaufen?

Bremermann: Wir haben das gute Vorjahresniveau gehalten.

NWZ : Wie entwickelt sich denn die Tankstelle, die Sie in Seefeld eingerichtet haben?

Plump: Seit ihrem Bestehen verzeichnen wir jedes Jahr einen Mengenzuwachs. Genutzt wird die Tankstelle vor allem von Seefeldern und Touristen. Dank der drei Zahlungsmöglichkeiten – Bargeld, EC-Card und Tankkarte – ist sie wettbewerbsfähig.

NWZ : Denken Sie über neue Geschäftsfelder nach?

Plump: Biogas ist für uns derzeit kein Thema.

Bremermann: Im Moment sind keine attraktiven neuen Geschäftsfelder zu sehen.

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