„Brake tut viel für Kinder“, Interview mit Bürgermeister Roland Schiefke in der Ð vom 20. November
Als Mutter bin ich sehr enttäuscht über das Interview, das Bürgermeister Schiefke derNWZ
zum Thema „Kinderfreundlichkeit“ gegeben hat. Denn er erwähnt lediglich die Kosten der Kinderbetreuung im Sinne einer Belastung, ohne dass er den Zukunftscharakter und das Positive dieser Investitionen unterstreichen würde. Nach meinem Eindruck ist in dem Kopf des Bürgermeisters noch immer nicht die Erkenntnis angekommen, dass Investitionen in die Kinderbetreuung nicht in erster Linie ein Kostenfaktor sind, sondern entscheidende Maßnahmen für ein zukunftsfähiges Brake.Denn wenn die Stadt Brake eine Zukunft haben soll, muss sie unbedingt Familien mit Kindern, die hier wohnen, halten und neue „anlocken“. Und sie muss insbesondere den Zuzug von kaufkräftigen Facharbeitern und Führungskräften erleichtern. Diese Menschen sind flexibel und suchen sich ihren Wohnort aus, nachdem sie die unterschiedlichen Infrastruktur-Angebote von Städten und Gemeinden näher betrachtet haben. Für die Wirtschaft ist die Kinder- und Familienfreundlichkeit einer Kommune ein immer wichtiger werdender Standortvorteil.
Sehen Sie, Herr Schiefke, Investitionen in die Kinderbetreuung bitte als Chance!
Manuela Klaus, Brake
