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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Werft: Investor bei Lloyd soll schon bald an Bord sein

28.07.2015

Bremerhaven Die Verhandlungen der malaysischen Genting Group mit der Lloyd Werft in Bremerhaven könnten bereits Ende August zu einem Ergebnis kommen. Dies sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Bremerhavener Unternehmens, Nils Bothen, am Montag. „Wir sehen das sehr positiv“, betonte er. Ein Einstieg des asiatischen Konzerns bedeute die Sicherheit der Arbeitsplätze und eine Aufwertung des Standorts.

Am Sonntag war bekannt geworden, dass die Genting Group aus Malaysia in Bremerhaven investieren will.

Die Lloyd Werft teilte am Montag auf Nachfrage mit, die Verhandlungen drehten sich derzeit um Investitionen in Multifunktionshallen auf dem Werftgelände und um den Neubau der öffentlichen Kaje. Durch die neue strategische Partnerschaft wäre eine Grundauslastung der Lloyd Werft für die nächsten Jahre gesichert, hieß es in dem Schreiben.

Radio Bremen zufolge soll in wenigen Wochen klar sein, ob die Asiaten Mit- oder sogar Hauptgesellschafter der Lloyd Werft werden. „Die Kultur hier dreht sich um den Schiffsbau. Und wir denken, mit Investitionen kann das hier wieder ein sehr aktiver Schiffsbaustandort werden“, sagte Tan Sri Lim Kok Thay von der Genting Group auf einer Pressekonferenz, die von Radio Bremen gefilmt wurde. Vorstandsmitglied Rüdiger Pallentin erklärte dort: „Wir sind schon seit April in intensiven Verhandlungen. Ich bin da sehr, sehr optimistisch.“

Vor etwa einer Woche hatte die US-Reederei Crystal Cruises angekündigt, dass sie insgesamt fünf Luxusliner in Bremerhaven bauen lassen will. Crystal Cruises gehört zur Genting Group. „Es wäre der größte Auftrag in der Geschichte der Lloyd Werft“, sagte der Geschäftsführer der IG Metall Bremerhaven, Karsten Behrenwald. Aus Sicht des Betriebsrates könnte er die Zukunft des Unternehmens für die kommenden fünf bis sieben Jahre sichern.

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Laut Radio Bremen reicht der Platz auf der Werft für solche Großaufträge nicht aus. Sie sei daher in Verhandlungen mit der Stadt über eine benachbarte Pier, die saniert werden müsste.

2004 hatte die Werft Insolvenz beantragen müssen. Die „Pride of America“ war damals das letzte Kreuzfahrtschiff, das bei Lloyd gebaut wurde. Seitdem kümmerten sich die aktuell rund 400 Mitarbeiter vor allem um Reparatur- und Umbauarbeiten.

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