Hude - Auf den letzten Drücker haben am Mittwochabend Vertreter der Firma Blinkfüer Grundstücksgesellschaft mbH aus Neuenburg-Zetel der Huder Verwaltung Unterlagen übergeben, die die Gemeinde im Zuge des geplanten Verkaufs von Haus Marienhude von dem Investor gefordert hatte.
Laut Ratsbeschluss hatte der Investor bis zum 17. August Aufschub bekommen, was die Vorlage der Finanzierungsbestätigung angeht (NWZ berichtete). Erst dann sollte es weitergehen, um spätestens bis zum 30. August den Kaufvertrag zu unterzeichnen.
Jetzt müsse geprüft werden, inwieweit die vorgelegten Unterlagen ausreichend seien, sagte am Mittwochabend Olaf Hespe, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, auf Nachfrage der NWZ .
Diese Prüfung soll schon an diesem Donnerstag abgeschlossen sein, um das Ergebnis dem nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss vorlegen zu können.
Wie die NWZ berichtete, will der Investor für das denkmalgeschützte Ensemble 935 000 Euro zahlen. Blinkfüer, eine Tochtergesellschaft der Thalen-Gruppe, will die alte Villa sanieren und dort Tagespflege und Betreutes Wohnen unterbringen. Auf drei Grundstücken an der Lerchenstraße will Blinkfüer zudem drei neue Häuser mit insgesamt 33 Wohneinheiten errichten.
