ISERLOY - Der Heimatverein Hockensberg fasste am Dienstag auf seiner Jahreshauptversammlung den Entschluss, ganz kurzfristig eine Müllsammelaktion unter dem Motto „Saubere Landschaft“ durchzuführen. Die Mitglieder wurden aufgefordert, sich möglichst zahlreich am Sonnabend, 10. April, um 14 Uhr beim Golf- und Gartencafé Garms in Iserloy einzufinden. Dort sollen Suchtrupps zusammengestellt werden, die die Iserloyer Straße sowie die Nebenstraßen zwischen Iserloy und Hockensberg und die Waldstücke nach Unrat absuchen. Ausklingen soll die Aktion mit einem gemütlichen Grillfest im Golfcafé.

In seiner Jahresrückschau stellte Vorsitzender Marcus Martens fest, dass das geplante Industriegebiet in Hockensberg von der Gemeinde Dötlingen vorerst zu den Akten gelegt worden sei. „Es ist aber nicht im Papierkorb verschwunden. Wir müssen also weiter wachsam sein“, erklärte der Vereinschef.

Weiter erinnerte er in seinem Tätigkeitsbericht an eine schöne Radtour zum Hof Suhrkamp in Sandhatten. Ins Wasser gefallen sei allerdings der vorgesehene Sommerausflug nach Emden mit einer Besichtigung der Meyerwerft. Da nur 15 Anmeldungen vorlagen, habe man die Unternehmung abgesagt.

Ziel der diesjährigen Radtour soll im September das Lutherstift in Falkenburg sein. Als Sommerausflug wurde ein gemeinsames Spargelessen auf Vereinskosten vorgeschlagen. Wenn sich viele Leute anmelden, könne man gemeinsam mit einem Bus hinfahren, ansonsten sollen Pkw-Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen wurden Marcus Martens als Vorsitzender, Jan-Albrecht Hollmann als Kassenführer und Heinrich Voß als Pressewart für zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung hielt Frank Poppe, Vorstandsmitglied vom Bürger- und Heimatverein Dötlingen, einen Vortrag über die Künstlerkolonie in Dötlingen, wobei er schwerpunktmäßig auf das Schaffen der Maler Müller vom Siel und Otto Pankok einging. Dabei näherte er sich dem Thema, indem er betonte, dass sich die Menschen von je her mit Musik, Tanz und Malerei beschäftigt hätten.