JADE - Ein volles Gotteshaus präsentierte die Trinitatis-Kirche in Jade beim Abschiedsgottesdienst vom Pastor Bernd Passarge. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den Gemeindekirchenratsmitgliedern Uwe Niggemeyer, Günther Dwehus, Conny Birkenbusch, Michael Schmidt, Rolf Dannemann und dem Gospelchor Amatöne. 14 Jahre war Passarge als Pastor in Jade tätig gewesen.

In allen Reden wurde gelobt, dass dieser eine lebendige Gemeinde geschaffen habe, und viele neue Ideen verwirklicht habe. Er selbst zeigte sich sehr dankbar, dass er Freiräume gefunden habe und einen kreativen Weg neben der normalen Pastorenpflicht einschlagen konnte.

Recht persönlich war die Abschiedspredigt von Passarge. So werde auch oft im Gemeindegebiet und persönlich erfahren: „Dass zu viel übereinander gequatscht wird als miteinander geredet, was im Sinne Gottes wie eine Steinigung gleich kommt.“ Oder: „Das Miteinander als Ganzes sei wichtig. Der Einzelne ist nur ein kleines Steinchen“. Er selbe sei immer gerne in Jade gewesen: „Manchmal ist das Zentrum in der Provinz. „Der Gerüchteküche beugte er vor: Er sei nicht „strafversetzt“ und auch seine Frau Tatjana habe ihm zu dem Schritt zur neuen Pastorenstelle in Hessen nicht überredet. In den Dankesworten bezog Passarge viele, wie den Gemeindekirchenrat, „Langen Tisch“, Jugendliche, stille Helfer und die Musikwerkstatt“ mit ein. Draußen im offenen Zelt bei hochsommerlichen Temperaturen, zog vom Kirchenrat Hildegard Noack Bilanz: „Wir haben die richtige Wahl getroffen und lassen ihn ungern laufen“. Ein großer Baum als Geschenk soll in Hessen an die gemeinsame Zeit erinnern.