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„Jeder Tag war besonders“

Von Sven Mertinkat

Frage:

Herr Westphal, Sie haben neun Monate in Neuseeland gewohnt. Wann war das und wie kamen Sie dazu?

Westphal:

Das war kurz nach dem Abitur, im Juli 2007. Ich war dann bis April 2008 dort. Da mein Englisch nicht besonders gut war, wollte ich gerne eine gewisse Zeit im englischsprachigen Ausland verbringen. England war mir aber zu nah, und die USA waren irgendwie auch nicht meine erste Wahl. Durch die Herr-der-Ringe-Filme bin ich dann auf Neuseeland gestoßen.

Frage:

Außer der Landschaft, was hat Ihnen an Neuseeland noch zugesagt?

Westphal:

Dass es relativ einfach war, ein Visum für mein Vorhaben „Work and Travel“ (Arbeiten und Reisen, Anm. d. Red.) zu bekommen. Da bietet Neuseeland sehr gute Rahmenbedingungen. Ich hatte im Internet gesehen, dass die Hostel-Struktur und die Möglichkeiten, an Arbeit zu kommen, sehr gut sind.

Frage:

Haben Sie den Aufenthalt im Alleingang organisiert?

Westphal:

Zum größten Teil ja. Ich hatte zwar etwas Hilfe von einer Organisation, doch das hatte alles nicht so geklappt, wie angedacht. Ich denke aber auch, dass man aufgrund der wirklich guten Rahmenbedingungen in Neuseeland, nicht unbedingt Hilfe benötigt.

Frage:

Was haben Sie die Zeit auf den Inseln gemacht?

Westphal:

Ich habe abwechselnd gearbeitet und bin gereist. Unter anderem habe ich auf einer Farm und im Weinanbau gearbeitet. Außerdem habe ich noch zwei Monate Kirschen gepflückt. Mit dem Geld konnte ich mir das Leben finanzieren, und hatte auch noch genügend übrig, um über die Inseln zu reisen.

Frage:

Gibt es etwas, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Westphal:

Mir ist fast alles, eigentlich jeder Tag, in Erinnerung geblieben. Es war immer wieder etwas Neues und Besonderes, dort zu sein. Und das Arbeiten macht bei dem tollen Wetter und mit den netten Menschen unglaublich viel Spaß.

Frage:

Welche Voraussetzungen muss man Ihrer Meinung nach erfüllen, um dieses Abenteuer einzugehen?

Westphal:

Auf jeden Fall muss man abenteuerlustig und mutig sein, auf Menschen zugehen können und weltoffen sein. Die Sprache ist kein Problem, das Englisch lernt man automatisch, wenn man dort ist. Ich kann so einen Trip nur Jedem empfehlen. Es lohnt sich.

Der Student Christian Westphal (22) aus Habbrügge war neun Monate in Neuseeland und berichtete am Dienstag vor dem Landfrauenverein Ganderkesee von seinen Erlebnissen.

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