JEVER - Auch der 19. Auto-Tag in Jever erwies sich als Publikumsmagnet. Dank des Rahmenprogramms hatte die Veranstaltung Volksfest-Charakter.
von ulrich schönborn
Hochkonzentriert sitzt die sechsjährige Jennifer am Steuer des Formel-1-Boliden. Sie gibt Gas. In der ersten scharfen Kurve steigt Qualm von den erhitzten Reifen auf. Im Ziel gibt’s ein Lob von Christian Duit, der den Formel-1-Simulator betreut: „Gut gemacht“, sagt er zu Jennifer, bevor er das nächste Kind ins Cockpit setzt.
Der Simulator war nur eine von vielen Attraktionen des 19. Auto-Tags, der am Sonntag wieder mehrere tausend Besucher nach Jever lockte. 14 Händler aus der Region präsentierten 20 Marken und hatten weit mehr als 100 nagelneue Modelle in der Innenstadt aufgestellt, die ausgiebig begutachtet werden konnten. Dazu gab es ein Rahmenprogramm mit Musik, Trapez-Artistik des Berliner Künstlers Eckhard Euen, Tanzvorführungen und Ritterspielen. Polizei, Verkehrswacht und DRK informierten über ihre Arbeit. Für einen besonderen Blickfang sorgte der Wilhelmshavener Künstler Willy Dicke, der mit Airbrush-Pistole und Farbe seinen Models Ira und Stephi bunte Anzüge auf die (fast) nackte Haut malte.
Im Mittelpunkt standen aber natürlich die Autos. „Das tolle am Auto-Tag in Jever ist, dass die Kunden die Autos verschiedener Marken in einem tollen Umfeld vergleichen können“, sagte Ummo Richter vom gleichnamigen Toyota-Autohaus. „Für uns Händler geht es darum, in unserer Stadt Präsenz zu zeigen“, ergänzte Service-Leiter Gerold Frerichs von BMW-Stoffers.
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