JEVER - Im Zeichen der jagdlichen Tradition stand der Pfingstsonntag in Jever. Dort fand zum 30-jährigen Bestehen des Bläsercorps’ Jeverland das Bezirksbläsertreffen statt. Nach einem Waldgottesdienst beim Forsthaus Upjever trafen sich 20 Ensembles mit insgesamt rund 300 Jagdhornbläsern aus Friesland, Ostfriesland, der Wesermarsch und dem restlichen Oldenburger Land vor dem Schloss in Jever und stimmten dort gemeinsam Fanfaren und Jagdsignale an. Anschließend traten die einzelnen Gruppen auf dem Kirchplatz und dem Alten Markt auf.

Zuvor hatten der Leiter des Bläsercorps Jeverland, Christian Finkenstaedt, Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt, Irp Memmen von der Kreisjägerschaft, die Bezirks-Bläser-Obfrau Sigrid Tönnies aus Visbek und die Landesbläser-Obfrau Dr. Christiane Kuthe aus Sittensen die Jagdhornbläser und zahlreiche Gäste gegrüßt.

Jevers Bürgermeisterin freute sich, dass der Name Jever „einmal mehr in klangvoller Art über die Grenzen Frieslands hinausgetragen wird“. Dr. Christiane Kuthe unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung der Jagdhornbläserei für die Traditionspflege und das jagdliche Brauchtum. Die Jagdhornbläser seien nicht nur unverzichtbare Signalgeber bei der Jagd, sondern auch ein wichtiger Sympathieträger für die Jägerei.

Den ganzen Nachmittag über erklangen auf den beiden Plätzen im Stadtzentrum die Jagdhörner. Jedes Stück wurde kurz angesagt und erklärt.

Auf dem Alten Markt hatte die Jägerschaft zusätzlich Info- und Spielstände für die Kinder aufgebaut.


Die Jagdhornbläsergruppen aus dem Oldenburger Land und Ostfriesland waren mit Bussen und teilweise auch mit dem Zug angereist. Die Bläser aus Cappeln hatten sogar einen Bollerwagen samt „Marschverpflegung“ mitgebracht und unterstrichen mit ihrem Auftritt auch den geselligen Aspekt der Jagdhornbläserei.

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