JEVER - JEVER - Ein neues „Vorzeige-Objekt“ hat das Jugendherbergswerk am Wochenende in Jever (Friesland) in Betrieb genommen. Für knapp vier Millionen Euro entstand beim Sportforum der Bierstadt eine Anlage mit zentralen Gebäuden und einzelnen Wohnpavillons, die in 32 Zimmern bis zu 138 Gästen Platz bietet.
1,5 Millionen Euro der Investitionskosten hat Jevers Ehrenbürger Dr. Fritz Blume gespendet. So galt das Lob bei der offiziellen Eröffnung nicht nur dem gelungenen Bau, sondern – vor allem – auch dem Mäzen, ohne den das Projekt nie hätte realisiert werden können. „Als Nachbar der alten Jugendherberge in Jever weiß ich, dass dieses Haus nicht mehr zukunftsfähig war“, betonte Blume.
Für seine Spende und sein bürgerschaftliches Engagement erhielt der Mäzen von Rainer Nalazek, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der JugendHerbergen gGmbH, die Richard-Schirrmann-Medaille – die höchste Auszeichnung, die das Jugendherbergswerk verleihen kann. Zudem trägt das Haus Blumes Namen und liegt am Dr.-Fritz-Blume-Weg. „Das ist für mich natürlich eine ganz besondere Ehre“, sagte Blume.
Bernd Schmidt, Ministerialdirigent im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, unterstrich die Bedeutung der Jugendherbergen als Wirtschaftsfaktor.
Frieslands Landrat Sven Ambrosy verwies darauf, dass der Landkreis neben Jever auch noch große Jugendherbergen in Schillig und auf Wangerooge vorweisen könne. „Die Herbergen sind eine entscheidende Stütze unseres Tourismus-Konzepts“, so Ambrosy.
Das neue Haus in Jever will neben Gruppen vor allem Familien ansprechen. Zum Komplex gehören auch modern ausgestattete Seminarräume. Alle Zimmer sind mit einem eigenen Bad ausgestattet. Die Übernachtungspreise beginnen inklusive Frühstück bei 17.70 Euro. Für dieses Jahr liegen bereits mehr als 12 000 Buchungen vor. Mittelfristig werden 25 000 Übernachtungen im Jahr angestrebt.
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