JEVER - Stabileren Preisen für Milch, Fleisch und Getreide standen im vergangenen Jahr erheblich gestiegene Kosten für Energie und Futtermittel gegenüber. Das berichtete der Vorsitzende des Landvolkvereins Jever, Hilmar Beenken, in der gut besuchten Hauptversammlung im „Chauseehaus“ in Jever.
Die Ausbringung der Gülle sei aufgrund der Witterung in diesem Winter problematisch gewesen. Es habe viele Anfragen aus der Bevölkerung gegeben, ob die Landwirte Gülle fahren dürfen oder nicht. „Wir sind in die Defensive geraten. Das ist keine gute Entwicklung“, so Beenken. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Landvolkverein Cleverns-Sandel-Möns.
In seinem „Wetterbericht“ verwies der 2. Vorsitzende Fredo Eilts auf zahlreiche Wetterkapriolen. Der Winter 2010/2011 war kalt und schneereich, während es Ende 2011 viel Niederschlag gab. Auch zur Erntezeit war das Wetter sehr nass, so dass es teilweise schwierig war, mit den Erntefahrzeugen auf die Felder zu fahren.
Nach Angaben von Geschäftsführer Erhard Bruns gehören dem Verein noch 20 aktive Landwirte mit einer bewirtschafteten Gesamtfläche von 701,4 Hektar an.
Zum Abschluss der Versammlung berichtete Hendrik Lübben, Vorsitzender des Arbeitskreises der Junglandwirte Wesermarsch, über seinen sechsmonatigen Aufenthalt auf verschiedenen Farmen in den USA.
