JEVER/SCHORTENS -

Noch bis Ende der Woche sind Teile des Wittmunder Geschwaders in Upjever. Die Schortenser Schutzgemeinschaft spricht von einem „Ausnahmezustand“.

JEVER/SCHORTENS/US - In Wittmundhafen wird die Start- und Landebahn saniert. Deshalb wurden die Alarmrotte und die Ausbildungsgruppe nach Upjever verlegt (die NWZ berichtete). Die Anlieger des Flughafens spüren einen deutlich erhöhten Flugbetrieb.

Reinhold Rensch, erster Vorsitzender der Schortenser „Schutzgemeinschaft gegen Düsenjägergefahren“ hat sich jetzt in einem Brief an Bürgermeister Gerhard Böhling über den „Ausnahmezustand“ über Schortens beschwert. Er kritisiert neben der Lärmbelästigung auch, dass Piloten die vorgeschriebenen Flugrouten nicht einhielten und Flugschüler über dicht besiedeltem Gebiet üben würden.

Nach Angaben des Geschwaders in Wittmund wird die Ausbildungsgruppe am Freitag nach Wittmundhafen zurückkehren. Die Alarmrotte folge am Montag. Die Ausbildungsgruppe fliege zwischen 8 und 22 Uhr, in der Regel in drei Runden morgens, mittags und abends. Die Alarmrotte könne im Bedarfsfall auch außerhalb dieser Zeiten aufsteigen.

Die Luftwaffe hat für Beschwerden gegen Fluglärm ein kostenloses Bürgertelefon mit der Rufnummer 0800/86 20 730 eingerichtet.