JEVER - Auf die Idee gebracht, für den Seniorenbeirat zu kandidieren, habe ihn sein Nachbar Manfred Döhn, der bisher im Seniorenbeirat sei, sich nun aber nicht wieder aufstellen lasse, sagt Bernhard Hinrichs.
„Dich können wir gut gebrauchen, hat er zu mir gesagt“, erinnert sich Hinrichs. Nach mehreren Gesprächen habe er sich dann überlegt, ob der Seniorenbeirat ein neues Betätigungsfeld für ihn sein könnte. Bisher engagiert sich Bernhard Hinrichs im Sozialverband VdK. „Dort habe ich auch viel Kontakt zu Älteren“, sagt der Brauerei-Mitarbeiter.
Bernhard Hinrichs ist neben Renate Reck, Heidi Waculik und Rüdiger Dzionski einer der Kandidaten, die zuvor noch keinen Beiratssitz innehatten.
Die Arbeit im Seniorenbeirat lasse er, wenn er gewählt würde, erst mal auf sich zukommen. „Ich kann jetzt noch nicht genau sagen, was für die Senioren in Jever wichtig ist. Ich denke, wir werden im neuen Beirat gemeinsam sehen, wo Hilfsbedarf besteht“, so Hinrichs.
Er wolle mit den anderen Mitgliedern des Seniorenbeirats ein Konzept entwickeln und dabei auch von den erfahreneren Mitgliedern im Beirat lernen.
Der 62-Jährige hatte Manfred Döhn und Adolf Brink bei dem Bau der Teestube für Senioren in Jever geholfen. „Ich habe die einzelnen Bretter gestrichen“, sagt Hinrichs. Solche handwerklichen Hilfsdienste könne er sich auch gut für seine Arbeit im Seniorenbeirat vorstellen: „Wenn etwa bei einem Senioren der Wasserhahn leckt oder andere kleine Reparaturen anstehen, dann könnte ich dabei helfen“, sagt er.
Denn er habe nach einem Hauskauf und dessen Renovierung viel Geschick für handwerkliche Tätigkeiten entwickelt. Zurzeit stehe er schon in gutem Kontakt zum Seniorenbeirat und würde diesen in Zukunft gerne weiter ausbauen, sagt er.
