JEVER - Vor dem Amtsgericht Jever wurde am Mittwoch ein Prozess gegen eine 19-jährige Frau wegen Tierquälerei fortgesetzt. Die arbeitslose Angeklagte soll vor einem Jahr zwei großen Mischlingshunden, die sie in ihrer Wohnung in Jever gehalten hatte, erhebliche Leiden durch längeres Einsperren in einen viel zu engen Käfig zugefügt haben.

Immer dann, wenn die Angeklagte die Wohnung verlassen habe, soll sie die Hunde in einen engen Käfig gesperrt haben. Der Käfig sei so klein gewesen, dass es den bedauernswerten Tieren nicht einmal möglich gewesen sei, sich darin zu bewegen.

Die Hunde hätten oft mehrere Stunden und manchmal den ganzen Tag in dem engen Käfig ausharren müssen, bevor die Angeklagte sie wieder herausgelassen habe. Obendrein seien sie in dem Käfig nicht einmal mit Wasser und Futter versorgt gewesen.

Als die Sache aufflog, sollen sich die Tiere in einem schlechten Ernährungszustand befunden haben.