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WIRTSCHAFT Volksbank blickt auf starkes Jahr zurück

JEVER - Eine Grundlage des Erfolgs sei die Ausweitung der Beratungszeiten. Künftig setzt die Volksbank verstärkt auf die Altersvorsorgeberatung.

von ulrich schönborn

JEVER - Ein „außergewöhnlich starkes“ Jahr hat die Volksbank Jever hinter sich. Die Bilanzsumme erhöht sich im Jahresabschluss 2005 um acht Millionen Euro auf 648 Millionen Euro (siehe Info-Kasten). Diese positive Zahl werden der Vorstandsvorsitzende Michael Engelbrecht und seine Vorstandskollegen Lambert Meyer und Gerd Köhn am Montagabend auf der Vertreterversammlung der Bank im Schützenhof Jever präsentieren.

Engelbrecht hob bei der Vorstellung der Zahlen vor allem das Immobiliengeschäft hervor, bei dem die Volksbank im Jahr 2005 einen Vermittlungsumsatz von 27 Millionen Euro erreichen konnte. Das sei der bisher höchste Wert in der Geschichte der Bank.

Während der regionale Immobilienmarkt – auch wegen der zu Beginn dieses Jahres abgeschafften Eigenheimzulage, in 2005 um ca. 15 Prozent gewachsen ist, konnte die Volksbank ihren Umsatz um annähernd 50 Prozent steigern.

Aber auch in anderen Bereichen habe die Volksbank gute Umsätze erzielt und damit die Marktführerschaft in ihrem Einzugsgebiet gefestigt.

„Basis für den Erfolg sind die Nähe zum Kunden und der ständige Ausbau der Beratungskonzepte“, betonte Engelbrecht. Vor allem die Verlängerung der Beratungszeiten montags und donnerstags bis 19 Uhr habe sich bewährt.

Die Zahlen aus dem ersten Quartal dieses Jahres zeigten, dass die wirtschaftliche Dynamik auch 2006 anhalte. „Wir streben deshalb ein noch stärkeres Wachstum sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft an“, sagt Lambert Meyer.

Neben dem klassischen Kreditgeschäft setzt die Bank künftig verstärkt auf die Altersvorsorgeberatung und betriebliche Lebensarbeitszeitmodelle. Angesichts unsicherer Renten werde dieses Thema immer wichtiger, betonte Engelbrecht: „Wer hier gut aufgestellt ist, hat im Wettbewerb die Nase vorn.“

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Wertschöpfungsbeitarg in höhe von fast zehn Millionen euro

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Die Bilanzsumme der Volksbank Jever erhöhte sich in 2005 um acht Millionen Euro (plus 1,2 Prozent) auf 648 Millionen Euro. Getragen wird das Gesamtvolumen vom Kreditgeschäft (470 Millionen Euro) und vom Einlagengeschäft (487 Millionen Euro).

Als Regionalbank hat die Volksbank Jever in 2005 einen Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von fast zehn Millionen Euro erwirtschaftet. Zu den Gewerbesteuerzahlungen an die sechs Kommunen im Einzugsgebiet kommen der Region Netto-Gehaltszahlungen von 5,3 Millionen Euro sowie Investitionen in Höhe von 900 000 Euro zugute.

Getragen wird die Volksbank Jever von knapp 19 000 Mitgliedern. Geplant ist eine Dividende in Höhe von 5,5 Prozent nach 5,25 Prozent im Vorjahr.

Den Aufsichtsrat verlassen haben Anton-Wilhelm Janssen aus Jever und Joachim Rüling aus Sande. Janssens Nachfolgerin soll Doortje Sabin aus Jever werden. Die Interessen der Sander Mitglieder wird künftig Rainer Ufken vertreten.

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Die ersten Zahlen für 2006

lassen auf weiteres Wachstum schließen

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Polter nimmt Abschied von einer „tollen Truppe“

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Amtszeit des Ortsbrandmeisters endet – Stefan Uber neuer Chef der Ortswehr Jever

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JEVER/KIH - Nach sechs Jahren ging jetzt die Amtszeit von Ortsbrandmeister Franz Polter zu Ende. In einer kleinen Feierstunde wurde er am Mittwochabend in der Feuerwehrhalle in der Milchstraße verabschiedet, zu der viele Mitglieder der Freiwilligen Ortswehr Jever gekommen waren.

Stadtbrandmeister Hans-Hermann Specht dankte Polter für seine Verdienste um die Ortswehr Jever. Galt es doch, so einige schwere Brandeinsätze zu koordinieren und zu leiten, darunter ein Großbrand in der St.-Annen-Straße oder der Brand an der Schlachtmühle. Viel Zeit habe der 57-jährige in die Ausarbeitung des Alarmplanes der Bahn investiert, der ganz klar Polters Handschrift trage. Zu recht habe Polter auf der jüngsten Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Jever die Verdienstmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Friesland verliehen bekommen.

Viel Lob erhielt Polter auch von dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Helmer Schönheim. Ihren Dank sprachen auch Landrat Sven Ambrosy, Günter Schmöckel vom Friesischen Brauhaus sowie Bürgermeisterin Angela Dankwardt aus. Die offizielle Verabschiedung wird sie am 31. Mai im Rathaus vornehmen.

Sichtlich gerührt war Polter bei seiner Verabschiedung. Er gab zu: „Zum ersten Mal bin nervös, seit ich bei der Feuerwehr bin.“ Er hob hervor, dass er ohne die Kameraden gar nichts sei und lobte die Ortswehr Jever als „eine tolle Truppe“. Seinem Nachfolger Stefan Uber und dem Stellvertreter Klaus-Dieter Rickels wünsche er eine glückliche Hand. Am 1. Juni werden beide ihre neuen Aufgaben übernehmen.

Ebenfalls verabschiedet wurde Willi Barth, der stellvertretende Ortsbrandmeister. Er hatte das Amt für ein halbes Jahr inne. Doch in den Ruhestand werden weder Polter noch Barth gehen. Beide wollen weiterhin in der jeverschen Feuerwehr aktiv bleiben. Polter wird als Gruppenführer fungieren und sich um den Kontakt zur Partnerfeuerwehr in Zerbst kümmern.

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