JEVERLAND - Der Naturschutzbund (Nabu) Wilhelmshaven ist künftig auch für das Jeverland zuständig. „Mit einer entsprechenden Vereinbarung zwischen der Nabu-Bezirksgruppe Oldenburger Land und der Kreisgruppe Wilhelmshaven wurde vertraglich geregelt, was schon seit längerer Zeit mehr oder minder praktiziert wurde“, teilt Nabu-Sprecher Axel Bürgener aus dem Wangerland mit. Der NABU Wilhelmshaven habe bisher schon Naturschutzaufgaben in der Nachbarschaft wahrgenommen, sei Bürgern und Institutionen mit Rat und Tat zur Seite gestanden und unterhalte ein eigenes Biotop-Gebiet bei Moorhausen zwischen Jever und Sillenstede.
Mit der Vereinbarung der beiden Nabu-Organisationen erhalte die Kreisgruppe Wilhelmshaven laut Vertragstext nun auch offiziell die Zuständigkeit für Stellungnahmen zu Planungen und Vorschläge für Planungsalternativen sowie allgemeine Stellungnahmen in den Gemeinden Schortens, Wangerland und Sande – so der Vertragstext.
Der Nabu ist ein so genannter „Träger öffentlicher Belange“ und kann so Stellungnahmen aus Naturschutzsicht abgeben, die in offiziellen Planverfahren berücksichtigt werden müssen.
Weitere Veränderungen stehen zur Beratung und Entscheidung in der Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 7. März, ab 19.30 Uhr in der Ruscherei in Wilhelmshaven auf dem Programm. Die Satzungen der Nabu-Organisationen sollen auf der Grundlage eines Musterentwurfs des Landesvorstands Niedersachsen vereinheitlicht werden. In der Folge erhält der Vereinsvorstand eine andere Struktur und muss neu gewählt werden.
Hier sind personelle Veränderungen zu erwarten, zumal der bisherige, langjährige 1. Vorsitzende, Wilhelm Kaufmann, nicht erneut kandidieren wird.
