JEVERLAND - Der Tierschutzverein Hunderettung-aktiv e.V. mit Sitz in Schortens feiert sein zweijähriges Bestehen: Vorsitzende Sabine Bijnen lädt deshalb alle Interessierten zum Hundespaziergang am Sonntag, 29. Juli, ab 10.30 Uhr ein. Treffpunkt ist die Brücke über den Ems-Jade-Kanal an der Reepsholter Hauptstraße (L 11), die Gruppe spaziert dann am Kanal entlang in Richtung Hoheesche.
Auch zum regelmäßigen Stammtisch in der Gaststätte „Antonslust“ in Wilhelmshaven ist jeder Hundefreund willkommen. Der nächste Stammtisch findet am Dienstag, 31. Juli, statt.
Der Tierschutzverein Hunderettung-aktiv mit rund 80 Mitgliedern in ganz Deutschland kümmert sich um Hunde aus Spanien, oft aus spanischen Tötungsstationen, die ansonsten kaum eine Chance haben. „In Spanien gibt es keine Tierheime wie in Deutschland. Stattdessen gibt es die so genannten Perreras, wo Hunde einfach abgegeben werden können und dort ein elendes Dasein fristen“, erklärt Sabine Bijnen. Können die Hunde nicht vermittelt werden, werden sie getötet. „Dabei können viele dieser Hunde gut in Deutschland vermittelt werden“, so Bijnen.
Dem Verein Hunderettung-aktiv ist die Aufklärung über die Zustände in Spanien sehr wichtig. Zudem bemüht er sich, möglichst viele Hunde nach Deutschland zu holen. Sabine Bijnen hat selbst inzwischen drei kleine „Spanier“.
Doch die Hunderettung ist teuer – der Verein sucht deshalb immer Sponsoren, aber auch Flugpaten, die auf dem Weg von Alicante und Jerez zu den deutschen Flughäfen Hunde mitnehmen. Transport und die notwendigen tierärztlichen Atteste organisiert und finanziert der Verein dabei selbst.
In Deutschland kommen die Hunde meist zunächst in Pflegestellen bis sie vermittelt werden. Auch solche Pflegestellen werden immer gesucht. „Sind die Hunde erst in Deutschland, werden sie schnell und gut vermittelt“, betont Bijnen.
Ihr sei dabei bewusst, dass die Hunderettung ein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist: „Es geht uns auch darum, das Bewusstsein der spanischen Bevölkerung zu ändern“, sagt sie.
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