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Berufswahl Jobbörse informiert viele Schüler

Lemwerder - Erste Kontakte knüpfen und sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren: Zum vierten Mal fand die Jobbörse am Donnerstag im Feuerwehrhaus am Hansering statt. Organisiert wurde sie vom Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder.

Mehr als 300 Schüler der neunten und zehnten Klassen der Schulen in Berne und Lemwerder konnten sich zwischen 8.30 und 13.30 Uhr bei über 30 Betrieben über Berufsmöglichkeiten beraten lassen. Das nutzten Sarina (13), Büsra (14), Jana-Marie (13) und Janina (13). Die Mädchen schauten sich auf der Messe genau um und informierten sich an jedem Stand. Büsra hatte dabei schon eine Zielvorstellung für ihren späteren Beruf: „Ich möchte später einmal etwas mit Kindern machen.“ Inga Bremermann von der Kindertagesstätte Lemwerder konnte ihr dazu auf der Messe bereits die Ausbildungen als Erzieher oder Sozialassistenten erläutern.

72 Ausbildungsstellen

Bei den Ausstellern der Jobbörse handelte es sich überwiegend um Firmen, die im nächsten Jahr freie Ausbildungsplätze anbieten und nun bereits den Nachwuchs anwerben und Orientierungshilfe bei Bewerbung oder Praktikumsstellen leisten möchten. Schwierig sei jedoch das Anwerben von Kleinbetrieben für die Messe, wie Friseure oder Einzelhändler, sagte Dieter Schnittjer vom Organisationsteam des Fördervereins. Diese hätten oft keine Kapazitäten für einen Messestand und seien somit dort nicht vertreten. Am Ende konnten sich die Schüler über 72 verschiedene Ausbildungsstellen informieren.

Neben den zahlreichen Ständen unter anderem von Bundeswehr, Banken, Ärzten, Handwerksbetrieben und der Agentur für Arbeit, klärte der Student Daniel Lohr von der Berufsakademie Oldenburg die Jugendlichen über die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre und das duale Studium auf.

Jobscouts im Einsatz

Als Neuerung waren in diesem Jahr sogenannte Jobscouts auf der Messe unterwegs. Auszubildende mit gelben Warnwesten sprachen Schüler an, fragten nach ihren Interessen und Kenntnissen und führten sie anschließend zu den für sie in Frage kommenden Ständen.

Das vordergründige Ziel der Jobbörse sei es, Schüler über die Berufsmöglichkeiten vor Ort aufzuklären und sie dadurch enger an die Region zu binden, sagte Dieter Schnittjer. Dadurch verspreche sich auch die Freiwillige Feuerwehr zukünftig mehr Nachwuchs vor Ort.

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