Friesland - Das Jobcenter Friesland verzeichnet für Mai die niedrigste Zahl an Arbeitslosengeld-II-Empfängern seit Einführung von Hartz IV im Jahr 2005: Laut Landkreis lag die Zahl der Landzeitarbeitslosen im Mai bei 1793, im Oktober 2005 waren im Jobcenter Friesland 3025 Arbeitslose gemeldet.
Die Arbeitslosenquote in der Grundsicherung betrug bei Einführung von Hartz IV 6,3 Prozent, aktuell liegt die Arbeitslosenquote im Jobcenter Friesland bei 3,7 Prozent. Insgesamt sei es dem Jobcenter im Jahr 2013 gelungen, 1324 Langzeitarbeitslose aus Friesland in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu integrieren.
Dass der Abbau der Arbeitslosigkeit auf echten Erfolgen bei der Integration in den Arbeitsmarkt beruht, zeige die so genannte Unterbeschäftigungsquote. Als unterbeschäftigt gelten neben den Arbeitslosen auch die Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsförderung oder Personen, die kurzfristig erkrankt sind. Die Unterbeschäftigungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent gesunken. Das bedeutet, dass im Mai 2014 weniger Kunden in vom Jobcenter finanzierten Maßnahmen der Arbeitsförderung sind als im Mai 2013.
Auch die aktuelle Quote der Arbeitslosen in der Altersgruppe unter 25 Jahren ist laut Landkreis eine der niedrigsten in Niedersachsen. Sie beträgt aktuell 1,9 Prozent, 2005 lag die Quote bei 5,5 Prozent.
Carmen Giss, Leiterin des Jobcenters Friesland, ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden: „Wir können aufgrund der positiven Entwicklungen, insbesondere der des Jahres 2013, mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hohe Anstrengungen unternommen, um jene Menschen, die auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind, bestmöglich zu unterstützen und eine Rückkehr in das Erwerbsleben zu ermöglichen.“
Auch lange Zeiten von Arbeitslosigkeit stehen einer möglichen Integration in den Arbeitsmarkt nicht zwingend im Weg, betont Carmen Giss mit Blick auf die Vermittlungserfolge der vergangenen Jahre.
