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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Südafrikanische Ermittler schalten Interpol ein

17.08.2018

Johannesburg Die Ermittlungen um den Bilanzskandal beim deutsch-südafrikanischen Möbel- und Handelskonzern Steinhoff ziehen weitere Kreise. Südafrikas Polizei hat jetzt Interpol bei der Untersuchung der Fehlentwicklungen um Hilfe gebeten . Die Organisation solle helfen, die einzelnen bekannten „Punkte zu verbinden“, berichtete das Portal „Moneyweb“ unter Berufung auf die Agentur „Bloomberg“.

Lesen Sie auch: Steinhoff-Anleger fordern zwölf Milliarden Euro

Außer in Südafrika wird in Sachen Steinhoff u.a. auch in den Niederlanden und Deutschland ermittelt – hier bereits seit 2015 von der Staatsanwaltschaft in Oldenburg. Im Mittelpunkt des Skandals steht der frühere Konzernchef Markus Jooste. Aber auch gegen weitere Personen, auch aus Deutschland, wird ermittelt. Spuren zu möglichen Bilanzmanipulationen führen auch ins Weser-Ems-Gebiet. Der heute von Südafrika aus geführte und in Amsterdam registrierte Konzern hat seine Wurzeln in Westerstede.

Unterdessen soll der Steinhoff-Aufsichtsrat durch Paul Copley verstärkt werden, wie eine Börsenmitteilung besagt. Er gilt als Sanierungs- und Insolvenzexperte.

Die Aktiennotierung des börsennotierten Konzerns steht seit einigen Tagen wieder unter Druck.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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