NWZ
berichtete)Er, Grashorn und Huck kritisieren die Entscheidung weiterhin scharf. Zum einen zweifeln sie die Wirtschaftlichkeitsrechnung der Gemeinde an. Bei der Rechnung fehlten, so rechnet Seidl vor, die Abrisskosten für das alte Kinder- und Jugendhaus. Und auch die Zinsen, die fällig würden, wenn die Gemeinde das Geld für eine vereinbarte Einmalzahlung und Reparatur- und Umbauarbeiten aufnimmt, seien nicht einberechnet. Seidl rechnet mit Gesamtkosten von mehr als 778 000 Euro bei einer Laufzeit der vereinbarten Leibrente von 25 Jahren, die Gemeinde nimmt höchstens 474 000 Euro an.
Zum anderen kritisiert Seidl den Vergleich nach Quadratmeterpreis. Bei diesem Vergleich schnitt in der Vergleichsrechnung der Gemeinde das Druckereigebäude deutlich günstiger ab als der von Seidl vorgeschlagene Neubau. Für ihn sei entscheidend, was die Gemeinde brauche und wie der Gesamtpreis aussehe, so Seidl. Die Fläche von 220 Quadratmetern für einen Neubau hätte für Jugendhaus und Bibliothek gereicht, sind Seidl, Grashorn und Huck überzeugt. Sie alle kritisieren außerdem, dass der Verwaltungsausschuss das angekündigte Bürgerbegehren nicht abgewartet hat. Monika Grashorn fragt: „Woher kam diese Eile, warum wurde die Sache nicht transparent im Rat entschieden?“
Den Vorwurf, die Kosten nicht transparent zu machen, will die Gemeindeverwaltung nicht auf sich sitzen lassen. Wie Heike Kersting, Allgemeine Stellvertreterin der Bürgermeisterin, am Donnerstag gegenüber der
