Hude - Eigentlich sollten am Montag Flüchtlinge in die Huder Jugendherberge ziehen. Eigentlich. So sei es ursprünglich geplant, sagt Sandra Fless, Assistentin der Huder Jugendherbergsleitung. „Nun kommen sie am 17. März an“, sagte sie am Montag auf Nachfrage der NWZ .
Grund für die spätere Belegung sei, dass für den besseren Ablauf vor Ort darauf geachtet wurde, nur Menschen dort unterzubringen, die sich untereinander verständigen können, erklärt Bodo Bode, Sozialdezernent des Landkreises Oldenburg. Auch sollen in der Jugendherberge hauptsächlich Familien unterkommen. Dies erforderte eine Vorlaufzeit bei der Landesaufnahmebehörde und den Erstaufnahmeeinrichtungen.
Am Donnerstag, 17. März, sollen 46 Leute in die Jugendherberge ziehen, da dies günstiger sei, als sie nach und nach einzuquartieren, erklärte Bode. Die Vorbereitungen auf die Ankunft der Flüchtlinge sind so gut wie abgeschlossen, erklärte Fless. In einer Besprechung mit dem Landkreis und der beauftragten Security-Firma wurde beschlossen, dass bis zu 70 Schutzsuchende in der Jugendherberge unterkommen könnten, erzählte Fless. Laut Quote muss Hude bis April noch 70 Flüchtlinge aufnehmen. Trotz Jugendherberge sei parallel weiterhin dezentrale Unterbringung angestrebt, so Bode.
