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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Ausbildungsmesse In Oldenburg: Jugendliche finden bei job4u ihre Traumberufe

19.09.2015

Oldenburg Gabi Greis war begeistert. Am Stand der Krankenpflegeschule des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg traten Jugendliche an Fahrradtrainern eifrig in die Pedale – um hinterher teils recht hohe Blutdruckwerte zu messen. „Uns geht es natürlich darum, dass die Jugendlichen dabei auch sehen, dass jemand so etwas auswertet – also Blutdruck und Puls misst, Blutwerte ermittelt“, erläutert Gabi Greis auf der Ausbildungsmesse job4u in Oldenburg. Sie wirbt mit ihren Azubis für den Beruf „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“.

Schon zum Auftakt der Ausbildungsmesse job4u strömten Tausende Schüler sowie Lehrkräfte und Eltern in die Oldenburger Weser-Ems-Hallen. „Wir haben sehr viele Besucher“, sagt Dr. Thomas Hildebrandt, Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung bei der federführenden Oldenburgischen IHK. Was ihm und auch Organisatorin Iris Krause gefällt: Der Andrang verteilt sich „geordnet“ über den Vormittag .

Noch draußen, vorm Eingang zur EWE-Arena, kommen Jugendliche am Lkw-Schulungsmobil des Firmenverbundes „Hansalinie“ vorbei. Andreas Hüsing von Kombi-Fracht (Groß Ippener) steht am Simulator. Noah Büßel (15), Niclas Balko und Finn Logemann (beide 14) von der Oberschule Alexanderstraße in Oldenburg drehen ein paar Runden. „Wir versuchen, Jugendlichen die Logistikberufe nahezubringen“, sagt Hüsing. „Berufskraftfahrer, das gefällt mir ganz gut“, sagt nach einer „Testfahrt“ Sercan Auli (15/IGS Delmenhorst).

Mit solchen Einschätzungen von jungen Leuten hat die job4u eines ihrer Ziele erreicht: Jugendliche konkretisieren eine Berufsidee. Oft, weiß Thomas Hildebrandt von der IHK, kommen solche Jugendlichen später wieder, um sich einen konkreten Ausbildungsplatz zu suchen.

Die Auswahl ist groß: 140 Unternehmen und Institutionen stellen ihre Ausbildung vor..

„Abwechslungsreich“ findet etwa Katja Fesel (23), angehende Hotelfachfrau im „Seeschlösschen“ Dreibergen, ihre Ausbildung. Der Umgang mit Menschen liege ihr. Azubis schnuppern in viele Bereiche hinein, ergänzt die Verkaufsleiterin Tanja Geditzki.

„Interessant“ finden Philipp Kunkel (17) und Marc Dörgeloh (19), Gärtner-Azubis der Baumschule zu Jeddeloh (Ammerland), ihre Ausbildung. Natur, frische Luft, Teamarbeit, Abwechslung – ihnen fallen mit Ausbilderin Isa Kuhlmann viele Pluspunkte ein. Und auch Perspektiven: „Studieren, wenn möglich auch im Ausland“, sagt Dörgeloh, „eventuell Weiterbildung“ ergänzt Kunkel.

Ein paar Schritte weiter, bei LUFA Nord-West (Oldenburg), geht es um Laborarbeit. „Wir untersuchen Proben auf ihre Inhaltsstoffe“, sagt Jule Felg-ner (18), während Kolleginnen mit Salzsäure hantieren. Sie lernt „Chemielaborantin“. Weitere Chemieberufe findet man unter anderem bei Büfa mit der Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs.

Generell sei wichtig, dass auf der Messe etwas „zum Anfassen“ geboten werde, erklärt IHK-Präsident Gert Stuke bei der job4u-Eröffnung. Hinzu komme das „Employer Branding“, also die Pflege eines Ausbildungs-Images.

Im Trend liegen Medienberufe. Das zeigt sich auch in diesem Jahr am Stand der NWZ -Mediengruppe. „Was viele Jugendliche fasziniert, ist die Vielseitigkeit der Berufe“, sagt Ausbildungsleiterin Doreen Jess. Die NWZ  sei da „breit aufgestellt“. Eine der Auszubildenden am Stand, Miriam Schulze (22/Mediengestalterin Digital und Print), hatte vor Jahren auf der job4u ihren Ausbildungsplatz gefunden. Heute ist sie auf der Messebühne und berichtet.

Andere Berufe sind teils einfach zu wenig bekannt. Das gelte etwa für die „Fachkraft Lebensmitteltechnik“, meint Maren Scheu, Personalreferentin beim Fleischwarenspezialisten Tulip aus Oldenburg. Dabei böten sich hier Chancen. Auch mit einem guten Hauptschulabschluss könne man Azubi werden.

Oft wissen Jugendliche und Eltern nur wenig über Unternehmen, sagt Jörn Mönnich, Ausbildungsleiter beim Metallbauer Aljo aus Berne (Wesermarsch). Aljo ist eine Technologieperle, mit Teilen für Flugzeug- und Raketenbau. An diesem Freitag informiert sich Hendrik Uken (14) vom Herbartgymnasium Oldenburg (14) bei Mönnich und Fernwerkmechaniker-Azubi Felix Maas (21). „Interessant“ sei das alles, sagt er. Man redet auch über ein Praktikum.


Eine Bilderstrecke unter   www. nwzonline.de/fotos-wirtschaft 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
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