Zetel - „Überzeuge dich von deinen Möglichkeiten“, so lautete das Motto der Veranstaltung „JUZ-Day“ im Zeteler Jugendtreff „Steps“. Dort präsentierten sich die sieben friesländischen kommunalen Jugendpflegen aus Bockhorn, Varel, Schortens, Sande, Jever, Wangerland und Zetel. „Kooperation“, war der Schwerpunkt der gelungenen Veranstaltung, die auch Frieslands Landrat Sven Ambrosy, sein Stellvertreter Bernd Pauluschke sowie die Bürgermeister Heiner Lauxtermann (Zetel) und Björn Mühlena (Wangerland) besuchten.

Die Veranstalterinnen Swenja Joseph und Nicole Kothe zogen am Montag auf Nachfrage der NWZ  ein positives Fazit. „Trotz starker konkurrierender Angebote können wir uns über die Resonanz nicht beklagen“, sagte Swenja Joseph. Das Angebot sei sehr vielfältig und abwechslungsreich gewesen.

Die Gäste konnte sich unter anderem darüber informieren, wie die kommunalen Jugendzentren in Friesland untereinander und mit dem Landkreis kooperieren und welche kreativen und innovativen Projekte es gibt. Vorgestellt wurde zum Beispiel der neue Freizeitplaner für Wittmund, Friesland und Wilhelmshaven. Außerdem gab es Infos über Fortbildungen für Jugendleiter sowie geplante Ferienangebote.

Frieslands neue Kreisjugendpflegerin Sandra Gudehus informierte zum Themenbereich „Jugend gestaltet Zukunft – Strategie Jugend & Demografie des Landkreises Friesland“. „Gerade in ländlichen Region gibt es viele Herausforderungen – aktuell der Strom von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Kulturen“, sagte Swenja Joseph. Wiederholt werden soll das Feriensprachcamp in Friesland.

Es müssten aber weitere Strategien für eine lebendige Jugend entwickelt und umgesetzt werden: „Aus der Sicht des außerschulischen Bildungsauftrages stellen wir uns auf Veränderungen ein“, betonte Swenja Joseph. Nicht nur die politischen, sondern auch die gesellschaftlichen Veränderungen, die unterschiedlichen Familienmodelle und die breite Schere zwischen Kindern, die kaum Weltwissen, erhebliche Sprachprobleme und sozial-emotionale Schwierigkeiten haben, zögen sich durch das ganze Jugendalter und weiter.