Sande - Bei der Belegung der Sander Kindergärten und Krippen sei Sande zurzeit in einer recht „komfortablen Situation“, sagte Fachbereichsleiter Hans-Hermann Tramann jetzt im Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales. Die beiden kommunalen sowie der kirchliche Kindergarten seien gut ausgelastet und verfügten über vereinzelte freie Plätze. Auch mit Blick auf den Zuzug von Flüchtlingsfamilien sei das ein „beruhigender Puffer“, so Ausschussvorsitzende Kristin Pöppelmeier.

Bürgermeister Stephan Eiklenborg griff das Thema Flüchtlingszuzug auf und berichtete, dass es für die Gemeinde immer schwieriger werde, auf dem freien Wohnungsmarkt noch Wohnungen anzumieten. Man wolle, solange es geht, an der dezentralen Unterbringung der Schutzsuchenden festhalten. Um die Hilfe für Flüchtlinge in Sande unter allen beteiligten Institutionen und ehrenamtlichen Helfern besser abzustimmen, soll es am 23. September einen Runden Tisch geben. Vertreter aus Rat und Verwaltung, Kirche, Bildungseinrichtungen und Integrationslotsen wollen ihre Projekte besser koordinieren.

Ein neues Projekt ist zum Beispiel die „Kleidertafel“, die nun in den Räumen des früheren Lehrschwimmbeckens entstehen soll. Ähnlich wie bei den Lebensmittel-Tafeln können sich Bedürftige dort bald mit gespendeten Kleidungsstücken eindecken.

Thema im Ausschuss war zudem die Fassadensanierung des Sander Jugendzentrums. Nach 25 Jahren müssen einige Risse beseitigt werden. Außerdem soll ein neuer Anstrich her, künftig soll das Haus in Cremeweiß statt in Himmelblau dastehen. Die Kostenschätzung liegt bei 28 500 Euro, Mittel aus der Förderung der Dorferneuerung seien beantragt.