Friesoythe - Stadtjugendpfleger Matthias Wekenborg hat am vergangenen Donnerstag die Jusos Friesoythe zu einem Gesprächsabend im Jugendzentrum der Stadt, Bahnhofstraße 14, empfangen. Diese hatten zuvor das Gespräch mit ihm gesucht, um sich über die Arbeit der Stadtjugendpflege in der Gemeinde zu informieren. Nach einer Führung durch das Jugendzentrum im Alten Wasserturm stellte Wekenborg sein Konzept für die Stadtjugendpflege 2015 vor. Danach ging der Abend über in lockeren Austausch und Diskussion.
„Baustellen“
„Unserem Empfinden nach ist die Kommunalpolitik den Bedürfnissen der Jugendlichen in den vergangenen Jahren nicht zufriedenstellend nachgekommen“, erklärte Vorsitzender Sönke Baumdick die Motivation der Jusos. „Deswegen wollen wir uns über die Baustellen in der Gemeinde informieren.“ Positiv sei, dass der neue Bürgermeister Sven Stratmann erklärt habe, sich der Stadtjugendpflege anzunehmen.
Begeistert zeigten sich die Jungsozialisten von dem großen Angebot, dass Wekenborg in Zusammenarbeit mit den Ortsjugendringen in den Stadtteilen und den Sozialpädagoginnen Melanie Raker beziehungsweise Ronja Wollert im Jugendzentrum erarbeitet. Überrascht zeigten sich die Jusos darüber, in wie vielen Bereichen sich Matthias Wekenborg einsetze. „Der Stadtjugendpfleger ist ganz nah an den Jugendlichen“, urteilte der stellvertretende Vorsitzende Stephan Wester.
Erster Schritt getan
Nach dem dreistündigen Treffen gingen die Jusos mit vielen Eindrücken nach Hause. „Wir haben einen ersten wichtigen Schritt getan, um uns fachlich kompetent für die Belange der Jugendlichen in Friesoythe einsetzen zu können“, so Baumdick. „Wir wollen uns in Zukunft verstärkt durch Anfragen und Forderungen an Rat und Verwaltung einbringen.“ Dabei liege ihnen die Einbindung und das Gespräch mit den jungen Menschen besonders am Herzen, teilten die Jusos nun mit.
