Berlin - Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland können sich auf mehr Geld einstellen: Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, dass die Renten in Westdeutschland zum 1. Juli um 1,90 Prozent steigen, im Osten des Landes um 3,59 Prozent. Diese bereits vor Wochen angekündigte Rentenanpassung orientiert sich wie üblich an der aktuellen Lohnentwicklung.
Damit wird auch die Kluft zwischen Ost- und West-Renten weiter geschlossen. Der Rentenwert in den neuen Bundesländern steigt von 94,1 auf 95,7 Prozent des Westniveaus. Bis zum Jahr 2025 sollen die Renten vollständig angeglichen werden.
