Elsfleth - Ein drei Monate altes Kalb ist auf dem Elsflether Sand gerissen worden. Die Besitzer fanden das Saugkalb am Sonntagmorgen auf der Mutterkuhweide auf einer Weide neben der Straße Elsflether Sand, wie sie am Montag mitteilten.

Wie die Landwirte weiter mitteilen, muss sich der Vorfall zwischen Sonnabend, 21 Uhr, und Sonntag, 5.30 Uhr, ereignet haben.

Nach Informationen der Kreisjägerschaft Wesermarsch hat bereits ein Wolfsberater das tote Kalb begutachtet und eine Probe für eine DNA-Analyse genommen. Die Probe wird im Senckenberg-Institut untersucht.

Wie Yvonne Scheffel-Schulz, Pressewartin und Naturpädagogin der Kreisjägerschaft Wesermarsch, am Montag mitteilte, deute alles darauf hin, dass ein großer Hund das Kalb getötet hat. Der Wolfsberater Jürgen Ahlers habe den Halsbereich des verendeten Tieres untersucht, dabei aber keine charakteristischen Bisswunden feststellen können, die auf einen Wolf hinweisen könnten. Es gab nach ihren Worten keinen Kehlbiss, an der frei gelegten Luftröhre seien keine Bissstellen vorhanden gewesen. Ein abschließendes Ergebnis würde zwar erst in etwa zwölf Wochen vorliegen.

Eine Attacke durch einen Wolf sei aber nach den derzeitigen Erkenntnissen des Experten sehr unwahrscheinlich.