Minsen/Förrien - Das kalte und nasse Wetter im Frühjahr hat sich auch auf die Gästezahlen in Minsen/Förrien niedergeschlagen. Mit einem Minus von 11 Prozent mussten die vom Tourismus abhängigen Betriebe einen schwierigen Start in die Saison hinnehmen. Allerdings sei das Minus teilweise auch mit dem demografischen Wandel zu erklären: „Einige private Vermieter haben aus Altersgründen aufgehört“, sagt Ute Weers vom Fremdenverkehrsverein Minsen/Förrien, der zum Saisonabschluss tagte.

Die Mitglieder haben in diesem Jahr weniger Veranstaltungen durchgeführt, als im Vorjahr. Der Grund ist laut Verein die an die Gemeinde Wangerland zu zahlende Gestattungsgebühr, die der Verein bei Veranstaltungen entrichten muss. „Mit der Zahlung der Gebühren machen wir ein Minus und das können wir uns nicht leisten“, sagte Weers. Gut besucht gewesen sei aber das Kinderfest auf dem Hof von Onnen-Lübben und das Ostereiersuchen.

Ralf Sinning, zweiter Vorsitzender des Vereins und Leiter des Nationalpark-Hauses, berichtete der Versammlung, was 2014 im Nationalpark-Haus geplant ist. Zudem bedankte sich Sinning für die Unterstützung durch die Minsener, die für den Erhalt der Aquarien im Nationalpark-Haus demonstriert hatten (die   berichtete). Zudem wird derzeit im Dorf offenbar über die Gründung eines Fördervereins nachgedacht.

Der Verein muss sich mit der Suche nach einem neuen Vorsitz beschäftigen, denn wie berichtet, haben die erste Vorsitzende Lisa Schütte und Ralf Sinning bereits angekündigt, dass sie für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stehen.

Am Sonnabend, 14. Dezember, ab 14 Uhr organisiert der Verein wieder „Wiehnacht up Land“ rund um das Nationalpark-Haus mit selbstgemachtem. Für den Aufbau am Freitag, 13. Dezember, 14 Uhr, werden noch Helfer benötigt. Die Nikolausfeier ist am Donnerstag, 5. Dezember, 16.30 Uhr, im Restaurant „Alte Schmiede“.


Für 2014 ist neben dem Kinderfest und dem Ostereiersuchen auch wieder ein Sommerfest beim Nationalpark-Haus in Minsen geplant.