KAMPE - KAMPE/KRF - „Nicht immer zeigten die Fische die allergrößte Beißlust, so dass die Pfanne auch mal leer blieb. Aber im Großen und Ganzen können wir mit unseren Fangergebnissen durchaus zufrieden sein. Wir sind die kleinste der zehn Ortsgruppen des Fischereiverbandes für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht und haben dennoch ein respektables Fangergebnis aufzuweisen“, resümierte der 1. Obmann der Sportangelgruppe Edewechterdamm/Kampe Gerd Klöver auf der Mitgliederversammlung im Vereinsheim des SV Kampe an der Röbkenbergstraße.

Lob zollte Klöver den Petrijüngern in seinem Jahresbericht für ihre gute Beteiligung an den Hegeangeln sowie anderen Aktivitäten des Vereins. „Dadurch haben wir gezeigt, dass wir eine aktive und verantwortungsvolle Gruppe von Naturfreunden sind, die sich für das Gleichgewicht im Wasser engagiert. Insbesondere ist es gelungen die Weißfische ein wenig kürzer zu halten, so dass sich andere Fischarten besser in ihrem Lebnsraum entfalten können“, so Klöver.

Die Frühjahrsuferreinigungsaktion von Ahrensdorf bis Schwaneburg entlang des Küstenkanals mit 41 Petrijüngern ergänze das Bild der Fischer als Naturfreunde optimal, betonte der Vorsitzende und wertete die Aktion als großen Erfolg, da sehr viel Müll und Unrat aus der Natur entfernt worden sei. Er kündigte für den 25. März die diesjährige Reinigungsaktion an. Die Hegeangeln im Frühjahr in der Sagter-Ems, im Sommer im Küstenkanal sowie im Herbst in der Soeste bei Harkebrügge und das Grillangeln im Küstenkanal mit abschließender Familienfeier seien immer sehr gut besucht gewesen.

Der Höhepunkt des Anglerjahres sei einmal mehr der Fischerball mit hervorragendem Besuch gewesen, betonte Obmann Gerd Klöver und erinnerte daran, dass Wolfgang Collinet mit 8860 Gramm Fisch als Anglerkönig ausgezeichnet worden sei. Als Zweit- und Drittplatzierte wurden Knut Tholen (6990 g) und Gerd Klöver (6240 g) bei den Erwachsenen ausgezeichnet. Bei der Jugend sicherte sich Jonas Tholen die Krone als Angelkönig, auch Kay Klöver und Kevin Emken wurden platziert.

Im Rahmen der Jugendarbeit standen neben den drei Hegeangeln, die gemeinsam mit den Erwachsenen bestritten wurden, ein Nachtangeln und ein Raubfischtag auf dem Programm. Jugendobmann Ludwig Tholen betonte, dass das Interesse bei den Nachwuchsanglern sehr groß sei und dass sie ein fundiertes Wissen rund ums Angeln hätten.


Für 30-jährige Mitgliedschaft im Fischereiverband für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht wurde Karl-Heinz Collinet ausgezeichnet. Einen Zinnteller als Auszeichnungen für die schwersten Fänge jeder gefangenen Fischartüberreichte der Vorsitzende Gerd Klöver an: Heinz Kieslich für den schwersten Jüster (710g) und die schwerste Brachse (1730 g); Martin Tangemann für Zander (4060 g) und Aal (1430 g); Wolfgang Collinet für Karpfen (4060 g) und Aal (1430 g); Ludger Wieborg für Alandt (1770 g) und Knut Tholen für Karausche (670 g).