Kampe - Nahtlos knüpften die Laiendarsteller der „St.-Joseph Spölkoppel ut Kampe“ jetzt mit ihrer neuesten Komödie „Allens bestens regelt“ von Bernd Gombold an den Erfolg des Vorjahres an. Allesamt brillierten in ihren Rollen. Sie brachten damit das Publikum im Sportlerheim an der Röbkenbergstraße in Kampe immer wieder herzhaft zum Lachen. Da blieb kein Auge trocken. Es gab immer wieder Szenenapplaus. Das Stück spielt auf einem Bauernhof in Kampe. Rosi, gespielt von Petra Tamling ist Jungbäuerin und bewirtschaftet den Hof nach dem Tod ihres Mannes alleine und versucht durch die Vermietung von Zimmern an Touristen etwas mehr Geld zu erwirtschaften. Schwiegervater Opa Anton, gespielt von Dierk Ortmann, ist Rosi keine große Hilfe, eher das Gegenteil, weil er zum einen etwas gegen die Ferienwohnungen hat und zum anderen nur Dummheiten macht.

Dann gibt es noch Nachbarin Brunhilde (Brigitte Meyer) die geizig ist, immer zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht und alles mitnimmt, was noch verwendet werden kann. Klara, (Kerstin Ackermann), ist die Mutter von Rosi. Sie taucht ab und zu mal auf, um nach dem Rechten zu sehen, versteht sich aber überhaupt nicht mit Opa Anton. Postbotin Lisa, (Manuela Block) bringt nicht nur die Post auf den Hof, sondern ist Fan von Herz-Schmerz-Kolumnistin Britta von Schwallbach und versucht mit deren Tipps, sich den Richtigen zu angeln. Eine Anzeige (von Opa Anton) in genannter Zeitung sorgt dafür, dass Jungbauer Gustav Glitzer, gespielt von Ludger Kohake, auf den Hof kommt, um sich den Hof, die Bäuerin und vor allem den Mähdrescher anzuschauen.

Zufällig kommt Dr. Reinhard Kümmerlich (Alois Beckmann) auf dem Hof vorbei und wird fälschlicher Weise für den längst überfälligen Tierarzt gehalten, der beim Kalben helfen soll, jedoch nur Doktor der Chemie ist. Er schlägt sich dennoch Wacker. Dann kommt Feriengast Hajo Hassmann (Johannes Behnkens), der inkognito bleiben möchte. Er ist Alleinstehend, outet sich aber als Autor frauenfeindlicher Bücher und hat auch noch was mit der Zeitschrift Herz-Schmerz zu tun. Sonja, gespielt von Silvia Bauer ist die heimliche Geliebte von Hajo und durch ihr Auftreten kommen so nach und nach einige Tricksereien ans Tageslicht.

In den drei Akten sind viele Charaktere am Werk und jeder der Schauspieler hat seine eigene Geschichte und die Auflösung des Durcheinanders fordert vor allem die Lachmuskeln des Publikums heraus, auch schon deswegen, weil viele derbe Sprüche fallen und die Laiendarsteller sich in die jeweilige Rolle gut einfügen. Happy Ends gibt es am Schluss jede Menge, und so ist das anfängliche Durcheinander am Ende doch bestens geregelt und wurde vom Publikum mit großem Beifall belohnt.

Weitere Aufführungen sind am Samstag, 10. März, und Samstag, 17. März, jeweils um 20 Uhr mit einer After-Show-Party. Zudem ist am Sonntag, 18. März, eine Aufführung um 15 Uhr bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen geplant. Karten gibt es im Vorverkauf ab bei der Bäckerei Uchtmann in Kampe, BFT Tankstelle, Friesoythe, und „Uns Lüttje Laden“ in Reekenfeld.