Die „Pottkieker“ sind jetzt erstmals in die Küche des Dötlinger Schützenhofs Unter den Linden eingefallen. Thomas Bötefür und Team begrüßten vier Paare, darunter Wildeshausens Kantor Ralf Grössler und Ehefrau Dagmar Grössler-Romann, zur Premiere. Bötefürs hatten eingeladen, um zu testen, ob die Pottkieker-Idee funktioniert. „Sie waren praktisch unsere Versuchskaninchen und haben sich als absolut küchentauglich erwiesen“, so Thomas Bötefür. Gekocht wurden die Leibgerichte der „Kieker“, darunter traditionelle Speisen wie Rinderrouladen und Rehragout, Mousse von brauner Schokolade und mariniertes Schwenkgemüse. Ein Teilnehmer kredenzte gar aus eigener Idee Saltimbocca von der Pute. Am Sonnabend schauten auch manche Gäste direkt in der Küche vorbei, als es hieß, sie dürften sich ihr Essen aussuchen und auch gleich

mitnehmen. Der nächste Pottkieker ist am 17. November, wobei auch für diesen Abend die Schürzen schon vergeben sind, so Bötefür.

Leckeres Essen hat es auch am Montagabend für die Gäste bei der Einweihung der neuen Niederlassung der Volksbank Wildeshauser Geest gegeben. Da knauserten denn auch die Gäste nicht mit Präsenten. Bürgermeister Heino Pauka spendierte für den Nachbarn, die Gemeinde Dötlingen, eine Pflanze, Landrat Frank Eger hatte ein Bild dabei. Spendabel zeigte sich auch das Team der Firma „BancArt“ aus Hamburg, spezialisiert auf den Innenausbau von Banken. Es überraschte Niederlassungsleiter Hermann Raschen mit einem wahren Traum von Gelb-Orange, unterbrochen von sechs Birkenstämmen. Die Innernarchitekten werden es schon wissen, dass das Bild in den Neubau passt.

Sport, Geschichte oder Naturwissenschaften: Im Gymnasium Wildeshausen stellten am Dienstag angehende Abiturienten den jüngeren Schülern ihre Facharbeiten aus den Seminarfächern vor. „Ich bin froh, dass ich das hinter mir habe“, war Nora Wilkening zwar ziemlich erleichtert, aber auch zufrieden mit ihrem Vortrag. „Sport am Limit – Die reine Sucht nach dem Adrenalinkick?“ war der Titel ihrer Arbeit gewesen. Auf einige Details wäre die Schülerin gerne noch näher eingegangen, aber eine gute Präsentation muss eben übersichtlich und verständlich bleiben. Denn genau darum ging es bei den Vorträgen: den unteren Jahrgängen nicht nur zeigen, wie eine gute Facharbeit aussieht, sondern auch, wie man eine ideale Präsentation gestaltet. Der Abend stand unter dem Motto „Zwischen Himmel und Hölle“ – denn so wie ein Thema für den einen der „Himmel“ sein könne, sei es für den anderen die „Hölle“, erklärte das Gymnasium schon

vorab in der Einladung. Egal ob Himmel oder Hölle – die Besucher hatten die wissenschaftlichen Themen auf jeden Fall nicht abgeschreckt. Oberstufenkoordinator Dr. Martin Pfahl war zufrieden: „Einige Räume waren richtig voll.“ Er schätzte die Zahl der Gäste auf 150 bis 200. „Es waren Schüler ab der fünften Klasse aufwärts dabei, viele Elft- und Zwölftklässler.“ Aber auch viele Eltern und Lehrer hätten sich die Vorträge angehört.


Servicetage stehen noch bis diesen Freitag im Wildeshauser Kaufhaus „Schnittker am Markt“ auf dem Programm. Am Mittwoch verzierte Siegfried Hartauer Gläser oder Vasen der Kunden kostenlos mit einer Wunschgravur. „Kannendoktor Andreas Zettls brachte die eine oder andere leicht verbeulte Isolierkanne wieder auf Vordermann. Und bereits zum zweiten Mal war Ralph Zumpe aus Wiesenburg, ein Städtchen südwestlich von Berlin, in die Kreisstadt gekommen. An seinem mobilen Schärfedienst nimmt der 43-Jährige Messer und Scheren an. „Viele kennen mich noch aus dem Vorjahr“, so Zumpe, der auch auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Gendarmenmarkt vertreten ist. Auch an diesem Donnerstag und am Freitag dienen die Experten in dem Geschäft wieder ihre Fertigkeiten an. Dann können unter anderem auch Töpfe einer praktischen Inventur

unterzogen oder Füllfederhalter mit den Namen des Besitzers versehen werden.