Düngstrup - Seit dem Start des Projekts „Ausbildungsbrücke“ im Jahr 2009 hat Koordinator Gerd Jacoby viel miterlebt. Nun wird er das Projekt in neue Hände übergeben. „Es ist so ein wichtiges Projekt für die Schüler. Es muss auf jeden Fall weitergehen“, verdeutlicht Jacoby den Stellenwert des Projekts.
Generell sei das Interesse, sich für Jugendliche einzusetzen groß. Jedoch bestehen die Aufgaben des Koordinators vor allem aus der Planung und vielen Telefonaten. „Die meisten Interessierten möchten dann doch lieber direkt mit den Jugendlichen arbeiten“, erklärt Jacoby, der sich jedoch sicher ist, dass er noch einen passenden Nachfolger findet, der sich auf die neue Aufgabe freut.
In Zukunft werden Themen wie interkulturelle Kompetenz immer wichtiger werden, ist sich Jacoby sicher. Acht der betreuten 21 Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund. Im Sommer hofft Jacoby auf neue ehrenamtliche Helfer, die sich als Paten engagieren möchten.
Maike Grashorn ist seit zwei Wochen nun Patin und absolut begeistert von dem Konzept. „Ich wollte helfen und mein Wissen weitergeben“, erklärt die Wildeshauserin. Sie nutzte nun das zweite gemeinsame Grillfest von Paten und Schülern in Düngstrup, um Kontakte zu knüpfen. Sehr zufrieden sind auch Tim Stigge und Corbin-Jendrik Grotelüschen. Die beiden Schüler profitieren von dem Projekt: „Wir sprechen viel über das Praktikum oder lassen uns bei den Hausaufgaben helfen. “
Das Projekt ist schnell erklärt: Schülerinnen und Schüler werden auf ihrem Weg von der achten bis zur zehnten Klasse von einem ehrenamtlichen Paten betreut. Mit ihren Paten können die Schüler über berufliche Ziele und Möglichkeiten sprechen und sich wertvolle Tipps aus dem Arbeitsalltag holen. Auch als Nachhilfelehrer oder Helfer bei den Hausaufgaben stehen die Paten zur Verfügung.
