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Kartoffelbauern passen sich an

Von Klaus-Peter Jordan

Frage:

Niedersachsen ist Kartoffelland Nummer 1 in Deutschland. Welche Sorten werden angebaut?

Groscholl:

Als Speisekartoffeln werden in Niedersachsen insbesondere ,,vorwiegend fest kochende" und ,,fest kochende" Sorten angebaut. Bedeutende Sorten sind zurzeit z.B. Solara, Marabel, Princess und Belana.

Frage:

Wie sehen die Ernteaussichten aus?

Groscholl:

Wie andere Kulturen hat natürlich auch die Kartoffel unter der Trockenheit gelitten. Aber bis zur Ernte werden die meisten Bestände noch wachsen. Viele Speisekartoffeln können beregnet werden, auf diesen Flächen deutet sich eine mittlere Ernte an.

Frage:

Hat der Klimawandel Auswirkungen auf den Kartoffelanbau?

Groscholl:

Auch wenn der Klimawandel wie vorhergesagt eintritt, können in unseren Breiten erfolgreich Kartoffeln angebaut werden. Die Produktion wird aber aufwendiger, dies betrifft vor allem die Beregnung. Zudem wird es schwieriger, gute Qualitäten zu erzeugen. Auch Krankheiten und Schädlinge werden zunehmen.

Frage:

Der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen an Kartoffelprodukten schrumpft und verschiebt sich hin zu verarbeiteten Produkten wie Pommes frites und Chips. Wie reagieren die Landwirte hierauf?

Groscholl:

Die Landwirte passen ihre Produktion laufend an die Erfordernisse des Marktes an. Daher hat der Anbau für Verarbeitungkartoffeln, aus denen viel mehr als nur Chips oder Pommes frites hergestellt werden, in den letzten Jahren zugenommen.

Frage:

Welche Rolle spielen Bio-Kartoffeln?

Groscholl:

Insgesamt machen Bio-Kartoffeln nur einen kleinen Teil des Marktes aus, der aber zunimmt. Inzwischen werden die meisten Bio-Kartoffeln beim Discounter verkauft.

Der Anteil von Bio-Kartoffeln steigt, weiß Jürgen Groscholl von der Bezirksstelle Uelzen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

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