Hannover/Oldenburg - Hübsch anzusehen, aber unbeliebt: Die gelben Kartoffelkäfer mit ihren schwarzen Streifen gab es auch in diesem Jahr wieder häufiger. Sie profitierten in Niedersachsen unter anderem von vielen Kartoffelknollen, die wegen des warmen Winters in der Erde nicht erfroren sind, sagte Dr. Stefan Krüssel, Leiter der Zoologie im Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Es war kein Problemjahr, aber auch in diesem Jahr mussten Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt werden, weil die sogenannten Bekämpfungsrichtwerte mancherorts überschritten wurden.“ Die Grenze liege bei 15 Larven pro Pflanze.
In Niedersachsen läuft die Kartoffelernte bereits. Mit rund 4,9 Millionen Tonnen bringen die Bauern im Land fast die Hälfte der bundesweiten Ernte ein.
